Bei Prunk- und Galasitzung im Lohfeldener Bürgerhaus wurde Hannelore Wendel ausgezeichnet

Goldene Rose an eine Große

Glückwünsche für Hannelore Wendel (2. von links): Sie wurde von der 1. Großen Karnevalgesellschaft für ihr ehrenamtliches Engagement mit der „Goldenen Rose“ ausgezeichnet. Mit auf dem Bild (von links): Stifterin Erika Stiehl, Ehrenpräsident Karl-Heinz Faulstich, die letzte Preisträgerin Gaby Pech-Juhlke und der 1. Beigeordnete der Gemeinde Lohfelden, Klaus Steffek. Fotos: Wohlgehagen

Lohfelden. „Das Programm war Spitze“, lobte eine Besucherin der Prunk- und Galasitzung im Lohfeldener Bürgerhaus, als beim Schlussbild ein bunter Konfettiregen auf die Aktiven der 1. Großen Karnevalgesellschaft niederging. Die hatten fünf Stunden lang mit sportlichen Höchstleistungen, Liedern und frechen Sprüchen für Begeisterung gesorgt. Den meisten Applaus erhielt jedoch Hannelore Wendel (68), die für soziales Engagement mit der „Goldenen Rose“ ausgezeichnet wurde.

Dieser von Erika Stiehl gestiftete Ehrenpreis, eine mit Feingold überzogene, echte Rose, wurde von der Karnevalgesellschaft zum 25. Mal vergeben. „Sie sind menschlich eine Große, deshalb gebührt Ihnen die Ehre der Goldenen Rose“, reimte Laudatorin Gaby Pech-Juhlke über Hannelore Wendel, die seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich für das DRK im Einsatz ist und „großartige Leistungen“ in der Betreuung älterer Menschen erbringt.

Sie werde sich noch viele Jahre um jene kümmern, die eine Ansprache brauchen, sagte die sichtlich bewegte Seniorenbetreuerin. Zu den ersten Gratulanten gehörte Landrat Uwe Schmidt, der mit Ehefrau Monika an der Karnevalsitzung teilnahm.

„Steigen Sie ein und feiern mit uns die 5. Jahreszeit“, dazu forderte Prinz Uli I. die etwa 250 Besucher auf. Für Horst Bumbel und Andreas Breglia ließ der gut gelaunte Sitzungspräsident Frank Altrogge die erste Rakete zünden: Die beiden rundlichen „Wonneproppen“ zeigten dem amüsierten Publikum, wie schön Elfen in Petticoats tanzen können. In der Bütt berichtete Wolfgang Spahr über seine Erlebnisse als geplagter Hausmann, während Heidi Slowek als Gärtnerin für Lachsalven sorgte. „Was kann schöner sein?“, sang die sympathische Melanie Freitag mit den Tenören, wie immer von Manni Schmelz professionell begleitet: Das Publikum stimmte schunkelnd ein. Den feurig-akrobatischen Schlusspunkt unter den kurzweiligen Abend setzte die Blau-Weiße Garde mit dem Tanz „Deutschland sucht den Superstar“. (ppw)

Weitere Fotos auf www.hna.de/foto

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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