Ladung für Rumänien

72 Fässer mit Tierdärmen drohten auf der B7 von Sattelzug zu fallen

Sattelzug mit Fässern
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B7: Polizei stoppt Sattelzug mit 72 ungesicherten Fässern mit Tierdärmen

Auf der B7 bei Helsa ist es beinahe zu einem Unglück gekommen: Ein Sattelschlepper hatte Fässer mit Tierdärmen gelagert, die schlecht gesichert waren und beinahe umkippten.

Helsa - Die gefährliche Fahrt eines in Rumänien zugelassenen Sattelzugs, der am Dienstag (28.07.2020) auf der B7 von Helsa nach Hessisch Lichtenau unterwegs war, hat die Polizei um 17.50 Uhr beendet.

Ein besorgter Autofahrer hatte zuvor die Polizei alarmiert, da die Ladung seitlich über den Auflieger ragte, so Polizeisprecherin Ulrike Schaake. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Sattelzug 72 Fässer mit in Salzlauge eingelegten Tierdärmen geladen hatte, die mangelhaft beziehungsweise gar nicht gesichert und dadurch bereits verrutscht waren. Gegen den 56-jährigen Fahrer leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

B7 bei Helsa: 72 Fässer mit Tierdärmen auf Sattelschlepper schlecht gesichert

Wie die Einsicht in die Ladepapiere ergab, hatte der Fahrer die Fässer in Paderborn geladen und war damit unterwegs in sein Heimatland. Während es am eigentlichen Transport der Tierdärme nichts zu beanstanden gegeben habe, hätten die Polizisten mit Erschrecken festgestellt, dass die Fässer wegen fehlender Rutschmatten und mangelhafter Sicherung während der Fahrt verrutscht waren. Dadurch hätten sich bereits die Spanngurte gelöst und die Ladung ragte etwa 20 Zentimeter über die seitliche Bordwand heraus.

Da auch technische Mängel an dem Sattelzug vorlagen, untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt auf der B7. Erst wenn die Beseitigung der Mängel sowie die vorgeschriebene Ladungssicherung nachgewiesen werden, darf das Fahrzeuggespann wieder in Betrieb genommen werden, so die Polizeisprecherin. (Ulrike Pflüger-Scherb)

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