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Wehren aus Holland und Helsa halten Kontakt

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Von: Lutz Herzog

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Trotz offiziell aufgelöster Gemeindepartnerschaft treffen sich Mitglieder der Feuerwehr aus Eschenstruth und Holland. Gemeinsam feierten die Eschenstruther Sascha Dippel (von links) und Heiko Koneke mit ihren holländischen Freunden Anouk Wassenaar, Sabrina Leentjes, Bruno Kamer und Tim Brinkmann.
Trotz offiziell aufgelöster Gemeindepartnerschaft treffen sich Mitglieder der Feuerwehr aus Eschenstruth und Holland. Gemeinsam feierten die Eschenstruther Sascha Dippel (von links) und Heiko Koneke mit ihren holländischen Freunden Anouk Wassenaar, Sabrina Leentjes, Bruno Kamer und Tim Brinkmann. © Lutz Herzog

Wenn eine Gemeindepartnerschaft endet, müssen deshalb nicht gleich alle Kontakte abgebrochen werden. Das zeigt das Beispiel Helsa und Krimpen aan de Lek.

Helsa – Wenn eine Städte- oder Gemeindepartnerschaft zu Ende geht und aufgelöst wird, müssen deshalb nicht gleich alle Kontakte abgebrochen werden. 2016 endete die Partnerschaft des Helsaer Ortsteils Eschenstruth mit der holländischen Gemeinde Krimpen aan de Lek – aus politischen Gründen. In Holland wurden Gemeinden zusammen gelegt, und jede Gemeinde sollte nur eine Partnerschaft mit einer deutschen Gemeinde haben.

So wurde die Partnerschaft mit Eschenstruth seitens der Holländer gestrichen. Aber so ganz wollte die freiwillige Feuerwehr die guten Kontakte nicht einfach aufgeben – man wollte sich trotzdem treffen. Das tat man auch, aber das letzte Treffen war bereits 2011, höchste Zeit also, die Freundschaft wieder aufleben zu lassen.

Vor einigen Tagen war es dann soweit. Mit Privatfahrzeugen und einem Feuerwehrauto besuchten 16 Mitglieder der „Brandweer“, so heißt in Holland die Feuerwehr, ihre Kollegen in Eschenstruth. Am Standort im Knüllweg war alles für die Gäste bestens vorbereitet: Tische und Bänke standen parat, Getränke und Essen waren vorbereitet. Im Rahmen der Feier erhielt Heiko Köneke aus Eschenstruth eine Ehrung für 40 Dienstjahre bei der Feuerwehr.

Zu einem Wiedersehen kam es auch für die langjährigen ehemaligen Vorsitzenden der beiden Partnerschaftsvereinigungen. Jan van de Vrie (74) und Gerhard Klinge (80) trafen sich wieder, sie hatten den Kontakt nie verloren. „Wir freuen uns sehr, wieder bei unseren Freunden in Eschenstruth zu sein“, sagte van de Vrie. „Wir haben viele neue Leute mitgebracht, die die Freundschaft weiter führen möchten“. Klinge selbst war zwar nie Feuerwehrmann, hielt aber die Kontakte aufrecht, und freute sich über das Wiedersehen.

Auf dem Programm des dreitägigen Besuches standen neben dem Feiern ein Besuch der Landesfeuerwehrschule in Kassel, eine Besichtigung des Tunnels Hirschhagen an der A 44 und eine Übung der Feuerwehr Helsa.

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