Helsa, Wickenrode und Eschenstruth bekommen schnelles Internet

Glasfaserausbau in Helsa beginnt Ende April

Bald geht es los: Die Gemeinde Helsa bekommt schnelles Internet. Das Bild zeigt Bürgermeister Andreas Schönemann (links) und Markus Schaumburg von der Firma Götel.
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Bald geht es los: Die Gemeinde Helsa bekommt schnelles Internet. Das Bild zeigt Bürgermeister Andreas Schönemann (links) und Markus Schaumburg von der Firma Götel.

Der Breitbandausbau in der Gemeinde Helsa kann beginnen – bereits Ende April werden die ersten Arbeiten für das neue Glasfasernetz aufgenommen und der Weg zum schnellen Internet geebnet. „Das ist ein Meilenstein und ein tolles Ostergeschenk“, sagt Helsas Bürgermeister Andreas Schönemann.

Helsa – Denn lange Zeit stand nicht fest, ob die Quoten, die von der Firma Götel als Voraussetzung für einen Ausbau vorgegeben wurde, erreicht werden.Vor allem, weil die üblichen Vertriebswege durch Corona wegfielen „Ohne Informationsveranstaltungen ist es wirklich schwierig, allen Bürgern das Thema und die Wichtigkeit des Glasfaserausbaus nahezubringen“, sagt Markus Schaumburg von Götel. Am Ende hat es aber trotzdem gereicht: Genug Bürger haben sich für einen Glasfaseranschluss entschieden. Laut Schaumburg und Schönemann aber nur durch eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern aus der Gemeinde. „Sie haben Flugblätter gedruckt, eine eigene Website erstellt, eine Facebook-Gruppe eröffnet und gepflegt. Hier wurde wirklich alles probiert, um die Quoten von 60 Prozent der Haushalte zu erreichen“, sagt Schönemann.

Besonders schwierig sei es zuletzt im Ortsteil Wickenrode gewesen (HNA berichtete). Dort konnten erst nicht genug Bürger für einen Glasfaseranschluss überzeugt werden. Durch den Einsatz des Kirmesteams, das Flyer entwarf, druckte und verteilte, habe sich die Quote dann nochmal merklich nach oben bewegt.

Und so wird nun in Helsa, Eschenstruth und Wickenrode das Glasfasernetz ausgebaut. „Der Ortsteil St. Ottilien bekommt ebenfalls die Chance“, sagt Markus Schaumburg. „Wir gehen dort nun in die Vermarktung. Sollten sich genug Bürger für einen Glasfaseranschluss entscheiden, bauen wir parallel mit den anderen Ortsteilen in St. Ottilien aus.“

Die Tiefbauarbeiten für die Hausanschlüsse erledigt die Firma S. Projektbau aus Northeim. Um die Anschlüsse zu legen, muss die Firma den Weg durch die Grundstücke gehen. „Wie genau wir eingreifen müssen, wird mit jedem Kunden einzeln besprochen“, erklärt Schaumburg. Sollte jemand mit der Abstimmung nicht zufrieden sein, könne er immer noch vom Vertrag zurückgetreten. „Wir müssen aber nach den Arbeiten sowieso alles wieder in den Ursprungszustand setzen.“ Auch auf den Straßen wird sich demnächst einiges tun. „Der ganze Ort wird quasi einmal umgegraben. Straßensperrungen werden aber nicht nötig sein“, sagt Schaumburg.“

Wer jetzt noch nicht für einen Glasfaseranschluss registriert ist und das noch nachholen will, kann sich an Markus Schaumburg unter 05 51/38 4 8 80 oder m.schaumburg@goetel.de melden oder bei der Gemeinde Helsa.

Auch wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, können Bürger noch einen Anschluss bekommen. Allerdings kostet er dann einen vierstelligen Betrag, der je nach Aufwand variiert. (Theresa Novak)

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