Geld für neue Beckenfolie und Pumpenanlage

Gute Nachrichten für Helsa: Fördergeld bewilligt - das Schwimmbad ist gerettet

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Für das Schwimmbad in Helsa gibt es nun Fördermittel: Matthias Pengel vom Förderverein freut sich, dass das mithilfe der Gemeinde gelungen ist.

Gute Nachrichten für das Schwimmbad in Helsa: Fördermittel für die dringende Sanierung sind bewilligt.

Helsa – Nachdem Fraktionen unterschiedliche Lösungen für den Erhalt des Bads gesucht hatten, hat die Gemeinde nun sowohl für die kaputte Beckenfolie als auch für eine neue Pumpenanlage Fördermittel beantragt. 

Schon mehrere Monate hatten sich Fraktionen und die Gemeinde damit beschäftigt, wie sie an Geld für die anstehenden Reparaturen kommen, ohne die das Schwimmbad Helsa keinen Bestand mehr hätte. Gemeindevertreter Gerhard Schneider hatte vorgeschlagen, mit dem Land Hessen eine Lösung zu finden. Das unterstützte die SPD. Die CDU setzte sich für eine Förderung durch das sogenannte SWIM-Programm des Landes ein. Auch Mittel vom Bund waren im Gespräch.

Fördergeld für das Schwimmbad Helsa aus SWIM-Programm und Dorfentwicklungsprogramm

Nun gibt es eine Lösung: Sowohl für die Beckenfolie als auch für die Pumpenanlage gibt es Fördermittel vom Land, einmal aus dem SWIM-Programm, das extra auf Freibäder ausgerichtet ist, und einmal aus dem Dorfentwicklungsprogramm. Mittel vom Bund sind nun vom Tisch.

Einstimmig haben die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung beschlossen, dass die Gemeinde alle für das Schwimmbad zur Verfügung stehenden Förderprogramme nutzen soll. Konkret heißt das: Für die 85 000 Euro teure Beckenfolie gibt es 51.600 Euro Förderung. Für die Pumpenanlage gibt es eine Förderung von 36 450 Euro. Den Rest trägt die Gemeinde.

Schwimmbad Helsa: Förderverein wird entlastet

Damit fällt eine erhebliche Last von den Schultern des Fördervereins, dessen Mittel durch laufende Kosten erschöpft sind. „Wir sind auf das Geld der Kommune angewiesen“, sagt Matthias Pengel vom Förderverein im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein Teil der Beckenfolie hatte der Verein schon ausgetauscht und geplant, falls es keine Förderung gibt, den Rest Stück für Stück nachzubessern. 

Nun könnte die Folie mit einem Schlag erneuert werden. Pengel hofft, dass dann auch das Problem des Wasserverlusts vom Tisch ist. Denn das ist die noch größte Unbekannte, wenn es um Ausgaben fürs Schwimmbad geht. 

Aktuell verliert das Bad bis zu zehn Kubikmeter Wasser am Tag

Hochgerechnet verliere das Bad bis zu zehn Kubikmeter Wasser am Tag, sagt Pengel. Im besten Fall hänge das Leck mit der kaputten Folie zusammen. „Im schlimmsten Fall liegt es an den Rohren.“ Die müssen nun überprüft werden. Um das Leck zu finden, stellt die Gemeinde 15.000 Euro zur Verfügung.

Auch bei der Gemeinde Kaufungen hat Helsa um Unterstützung gebeten. Dort will man im Januar darüber beraten, wenn der Haushalt eingebracht wird, teilt eine Sprecherin mit. Der Gemeindevorstand soll außerdem ein Sportstättenentwicklungsplan erarbeiten.

Gerhard Schneider, der die Förderung durch seinen Antrag bei der Gemeinde angestoßen hatte, sagte in der Sitzung, diese Maßnahmen dienten auch der Motivation des Fördervereins. Auch der Gemeindevorstand lobte die Zusammenarbeit der Fraktionen, die sich gemeinschaftlich für den Erhalt einsetzten.

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