Anstecknadel gibt Rätsel auf

Geschichtsverein Helsa sucht dringend Hinweise zu Plakette aus dem Jahr 1936

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1936 wurde das Schwimmbad in Helsa eröffnet. Anlässlich dieses Ereignisses wurde eine Anstecknadel in Umlauf gebracht.

Eine im Internet entdeckte Anstecknadel aus dem Jahr 1936 birgt für den Geschichtsverein Helsa ein Geheimnis – und das, obwohl der Verein über ein großes Archiv verfügt.

„Um ehrlich zu sein, haben wir keine Ahnung, was es mit der Anstecknadel auf sich hat“, berichtete der Vorsitzende des Geschichtsvereins Helsa, Gerd Vogelsang, bei einem Besuch im Archiv. „Ein Mitglied von uns hat bei einer allgemeinen Suche nach Spuren von Helsa im Internet ein Foto von der Anstecknadel entdeckt“, erzählt er weiter. „Aber wir konnten nicht heraus bekommen, woher die Plakette stammt, wer sie angefertigt hat oder an wen sie verteilt wurde.“

Objekt mit Geheimnissen: Eine solche Anstecknadel wird vom Geschichtsverein Helsa gesucht.

Das Fundstück hat eine ovale Form und könnte zirka sechs mal vier Zentimeter groß sein. Die Beschriftung lautet: Badeinweihung im Olympiajahr 1936. In der Mitte ist eine Art Wappen mit dem Merten Jäger, der Kirche von Helsa zu sehen und trägt die Bezeichnung „Luftkurort Helsa“. 

Freibad hat im Jahr 1936 eröffnet

Das Freibad in Helsa wurde tatsächlich im Jahr 1936 eröffnet. Wie man an die Anstecknadel kam, und wer eine bekommen hat, bleibt weiterhin ungelöst. Sicher ist allerdings, dass die Spiele 1936 besonders dadurch gekennzeichnet waren, dass die regierenden Nationalsozialisten sie erfolgreich als Propagandaforum missbrauchten, um das NS-Regime positiv darzustellen.

Deshalb bittet der Geschichtsverein um Hilfe, dieses Rätsel zu lösen. „Vielleicht hat jemand noch eine Anstecknadel zu Hause in der Schublade, kennt jemanden, der eine besitzt oder weiß Einzelheiten über die Herkunft“, bittet Vogelsang die Bevölkerung um Mithilfe. „Wir würden auch einen guten Finderlohn bezahlen, falls wir an eine Nadel kommen. Für unser Archiv wäre der Fund eine Bereicherung.“

Wer Hinweise jeglicher Art über die geheimnisvolle Anstecknadel geben kann, wendet sich an Gerd Vogelsang, Tel.: 05605/4140. Das Archiv des Geschichtsverein im Rathaus in Helsa ist mittwochs von 10 bis 12 Uhr für Besucher geöffnet.

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