Mitglied von "Combat 18"

Stanley R. wieder auf freiem Fuß: Neonazi aus Helsa aus U-Haft entlassen

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Verboten: Merchandising-Artikel mit rechtsradikalem Gedankengut. 

Der bekannte Neonazi Stanley R. aus Helsa, Anhänger der Organisation "Combat 18", ist wieder auf freiem Fuß. 

Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft München auf HNA-Anfrage. „Der Haftbefehl wurde zwischenzeitlich außer Vollzug gesetzt, da durch geeignete Auflagen der Haftgrund der Fluchtgefahr beseitigt werden konnte.“

Ende März war R. bei einem Rechtsrock-Konzert im ostsächsischen Mücka gesehen worden. Dort umgab sich der Helsaer unter anderem mit Anhängern von „Combat 18“, einer neonazistischen Organisation, die in vielen europäischen Ländern agiert und als bewaffneter Arm des Neonazinetzwerks „Blood & Honour“ gilt. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen R. und elf weitere Mitglieder von „Combat 18“ wegen des verbotenen Handels mit rechtsradikalem Liedgut und Nazi-Devotionalien. Derzeit werten die Ermittler die sichergestellten elektronischen Daten aus.

Mitte Dezember hatte die Polizei bei einer bundesweit angelegten Razzia die Wohnung des Neonazis in Helsa durchsucht und ihn im thüringischen Eisenach festgenommen. R. und weitere Beschuldigte sollen durch den Aufbau einer Verwaltungsstruktur der „Blood & Honour Division Deutschland“ in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Mitteldeutschland das Ziel verfolgt haben, die verbotene Organisation wieder zum Leben zu erwecken.

R. ist schon länger als einer der Köpfe der berüchtigten Neonazi-Organisation „Combat 18“ im Visier der Ermittler. Er gilt als gut vernetzt in der Szene. 

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