Nach Bürgerversammlung

Parkproblem in Waldhof wird wohl gelöst - neue Regelung in Sicht

Zwei Autos parken in der engen Ringstraße in der Siedlung Waldhof in Helsa.
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Da, wo jetzt der Fiat steht, herrscht zurzeit noch Parkverbot. Das andere Auto auf dem Bild steht aktuell richtig, also bergauf und am Bürgersteig. Wenn dort nicht mehr geparkt würde, sondern nur noch da, wo jetzt der Fiat steht, könnten größere Transportfahrzeuge den Bürgersteig mitnutzen.T

Für das Parkproblem an der Ringstraße in der Siedlung Waldhof zeichnet sich eine Lösung ab.

Helsa – „Wir haben über Möglichkeiten diskutiert und sind verschiedene Vorschläge durchgegangen“, sagt Bürgermeister Andreas Schönemann nach einer Bürgerversammlung am Dienstagabend. Diese war nötig geworden, weil durch nächtliches Streifefahren der Polizei aufgefallen war, dass einige Waldhöfer am Straßenrand entgegen der Fahrtrichtung parken.

Die Enge der Straße zwinge sie dazu, so zu parken, sagten die Waldhöfer. Gerade im Winter sei es schwer, die Autos zu wenden und sie in der richtigen Richtung abzustellen oder auch bei Glatteis am Berg anzufahren. Auch Müllautos und Feuerwehrfahrzeuge haben Probleme beim Durchfahren der engen Straße.

Im Raum stand deshalb erst eine Einbahnstraßenregelung. Doch laut Bürgermeister Schönemann habe sich diese als nicht sinnvoll herausgestellt. „Zwar ist es dann erlaubt, auf beiden Straßenseiten zu parken, doch wird die Straße dadurch nicht breiter. Wir wollten aber gerne beide Probleme gleichzeitig beheben.“

Die Lösung, die nach der Bürgerversammlung jetzt am wahrscheinlichsten ist: Das Parkverbot, das bei Einfahrt am Altenzentrum in die Ringstraße jetzt auf der linken Seite herrscht, aufzuheben und auf die andere Seite zu verlegen. Somit könnten die Waldhöfer im Winter die weniger steile Einfahrt an der ehemaligen Gaststätte in die Ringstraße nutzen, dann entgegen dem Uhrzeigersinn weiterfahren und stünden von ihnen aus gesehen auf der rechten Straßenseite in Fahrtrichtung und mit der Motorhaube nach unten.

„Für mich wäre das eine gute Lösung“, sagt Anwohner Thomas Kulick, der eine Firma hat und deshalb mehrere Transporter in Waldhof parken muss. Auch Schönemann ist zufrieden mit der Idee: „So wäre also das Problem für die Waldhöfer selbst gelöst, und gleichzeitig würden die Straße mehr Raum bekommen.“ Denn auf der Seite, wo dann nicht mehr geparkt würde, sei ein Bürgersteig, der zum Beispiel von Entsorgungsfahrzeugen kurz mitbefahren werden dürfte. „Die hätten dann also mehr Platz.“

Ob dieses Vorhaben so umgesetzt werden kann, muss noch mit dem gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk geklärt werden. „Wir müssen die Details noch absprechen, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass das so gemacht wird.“

Ziel bei den Überlegungen sei es gewesen mit einem geringstmöglichen Aufwand die Situation sowohl für die Anwohner, als auch für die Entsorgungsfahrzeuge und andere größere Transportmittel zu verbessern. (Theresa Novak)

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