Einnahmen kommen Vereinskasse zugute

Ski-Club Helsa richtet einzigen Basar im Altkreis aus

Für alle Wintersportler: Am Wochenende dreht sich auf dem Skibasar in Helsa alles um gebrauchte Skier, Snowboards und passende Ausrüstung. Manfred Schröder vom Ski-Club hofft auf viele Besucher und auf einen schneereichen Winter.
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Für alle Wintersportler: Am Wochenende dreht sich auf dem Skibasar in Helsa alles um gebrauchte Skier, Snowboards und passende Ausrüstung. Manfred Schröder vom Ski-Club hofft auf viele Besucher und auf einen schneereichen Winter.

Trotz Schneedecke war der Lift am Hirschberg in Wickenrode im vergangenen Winter zum Stillstehen verdammt. Ebenso wie das restliche Vereinsleben des Ski-Clubs Helsa. Ein Hoffnungsschimmer ist der Skibasar, den der Verein am Wochenende im Gasthaus König von Preußen ausrichtet.

Helsa – Damit sich Besucher trotz Pandemie für die Skisaison fit machen können, gibt es eine Einbahnstraßenregelung, erklärt Vorsitzender Manfred Schröder. „Wir appellieren an die Vernunft der Leute“, sagt er und bittet darum, nicht zu drängeln. In dem Gaststättensaal dürfen 50 Besucher gleichzeitig stöbern und feilschen. Um die Gästezahl zu überprüfen, wird jeder am Eingang einen Anstecker bekommen, erklärt Schröder. Sind alle 50 vergeben, muss gewartet werden, bis wieder ein Anstecker frei ist.

Der Basar ist in diesem Jahr der Einzige im Landkreis Kassel, der stattfindet. Die beiden Veranstaltungen in Vellmar und Baunatal wurden wegen der Pandemie abgesagt.

Der Helsaer Vereinsvorsitzende Manfred Schröder hofft, dass es auch trotz der Corona-Einschränkungen bei dem Skibasar wieder gesellig wird. „Es soll ja auch Spaß machen“, sagt er. Neben dem Spaß hofft er auch auf Einnahmen, denn auch die braucht der Ski-Club dringend. Zehn Prozent des Umsatzes vom Skibasar gehen in die Vereinskasse.

Die Corona-Zwangspause hat dem Ski-Club ein Loch in die Finanzen gerissen. Denn im vergangenen Winter hat der Verein die komplette Technik für den Skilift erneuert, konnte wegen der Kontaktbeschränkungen aber keine Tickets verkaufen.

Für diesen Winter brauchen die Ski-Fans ein neues Spurgerät und einen neuen Pistenbulli. Außerdem muss der Ski-Lift wieder vom Tüv geprüft werden. „Das kostet mindestens 350 Euro“, erklärt Schröder. Dass Reparaturen notwendig werden, bezweifelt er. Der Lift sei gut gewartet. „Wir haben erst das Seil erneuert und die Steuerung ist auch neu.“

Um die Kosten wieder auszugleichen, müsste der Verein einige Lift-Tickets verkaufen, sagt Schröder. Klebt die Tüv-Plakette, „sind wir für den tiefsten Winter gut aufgestellt“, sagt der Vorsitzende. Er hofft nun auf Schneefall und niedrige Corona-Infektionszahlen.

Von Valerie Schaub

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