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Waldhof will Landessieger werden

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Besuch im Seniorenheim: Hier hat die Siedlergemeinschaft ein Hochbeet für die Senioren angelegt, was sich großer Beliebtheit erfreut. Der Vorsitzende der Jury, Heinrich Rose (v.links), Seniorin Jannette Schmidt und Vereinsvorsitzende Kati Werner freuen sich über die Blüten- und Kräuterpracht.

Große Spannung und Aufregung herrschte vor einigen Tagen im Eschenstruther Ortsteil Waldhof. 

Die Siedlergemeinschaft nahm die Herausforderung an und stellte sich der Jury vom Landeswettbewerb des Verbandes Wohnungseigentum Hessen unter dem Motto: „Wohneigentümer – heute und morgen aktiv“.

Begrüßt wurde die vierköpfige Jury von der Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft Waldhof, Kati Werner, am Flüchtlingsdenkmal, wo man die Gäste mit einem echten Waldhofer Grappa und kühlen Getränken empfing. Die Kommission kam aus dem Main-Kinzig-Kreis angereist, wo sich die Siedlergemeinschaft aus Schlüchtern für den Wettbewerb präsentiert hatte, die, wie auch die Waldhöfer, gegen drei weitere Konkurrenten antritt. Werner fand hier den richtigen Einstieg, denn das Denkmal kam durch Initiative der Siedlergemeinschaft zustande und auch der kleine Ruheplatz mit Tisch und Bänken wurde von den Mitgliedern angelegt. 

Danach ging es zum Seniorenwohnheim. Die Jury freute sich über das Engagement und die gute Zusammenarbeit der Siedlergemeinschaft mit dem Heim, denn ein Bewertungspunkt war auch die Stichwörter: „Lebendige Nachbarschaft“. 2016 wurde hier ein Hochbeet für Senioren angelegt, das sich großer Beliebtheit erfreut und derzeit bunte Blumen, Kräuter und Erdbeeren ziert. Mit vielen Erklärungen ging es von dort, vorbei an der Gaststätte, weiter bergauf die Ringstraße entlang. Gefragt nach leerstehenden Häusern erhielt der Vorsitzende der Kommission, Heinrich Rose, die Auskunft von Werner: „Derzeit sind es zwei. Mit einem Interessenten führen wir bereits Gespräche und das zweite Haus haben wir gekauft und renovieren.“ Auch hier gute Nachrichten und Pluspunkte. 

Ein Abstecher führte die Jury bergab zu einem Teich, in dem Fische und Pflanzen ihren Platz gefunden haben. Der frühere Feuerwehrteich wird liebevoll gepflegt und ist ein echter Hingucker. Um diesen Eindruck zu verstärken, lud die Siedlergemeinschaft zu Kaffee und Kuchen an dieser markanten Stelle ein, sodass die Jury genügend Zeit hatte, die schöne Aussicht auf den Teich und die umliegenden Häuser zu genießen, deren Dächer zum großen Teil Solarzellen zieren. Gut für die Jury, denn Energieeffizienz ist ebenfalls ein Bewertungskriterium.

Ziel der Siedlungsbegehung war – am höchsten Punkt von Waldhof – das Vereinsheim der Siedlergemeinschaft am Spielplatz. Dort wurde ein „Nordhessisches Buffet“ mit ausgesuchten Spezialitäten und natürlich Ahler Wurscht zur Stärkung aufgefahren. Hier hatte Werner die Gelegenheit, Beispiele aus dem gut funktionierenden Zusammenleben der Siedlergemeinschaft zu erzählen, die die Jury hoffentlich positiv bewerten wird. Jetzt heißt es Daumendrücken und Abwarten bis Oktober.

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