125.000 Euro teurer Spielplatz Fiedelhof ist fast fertig

In Schauenburg eröffnet eine neue Oase für Kinder

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Blick vom Kletterhang auf den neuen Spielplatz: Halblinks ist das mit Kieselsteinen bedeckte Rondell zu sehen, was die Oase für kleine Kinder bildet. Die Wege erhalten eine wassergebundene Decke. Das erspart Kosten für eine Entwässerung des Geländes

Die Kinder des mehrteiligen Baugebiets Fiedelhof, diesseits und jenseits der Großenritter Straße in Schauenburg, warten ungeduldig, dass der 6. Juni auf dem Kalender näher rückt. Dann soll der neue Spielplatz Fiedelhof mit einem Spiele-Fest eingeweiht und eröffnet werden.

In Kürze soll der TÜV die Spielgeräte abnehmen. Derzeit erledigen die Arbeiter der Schauenburger Firma Garten- und Landschaftsbau Freudenstein die letzten der Ende Februar begonnenen Arbeiten. Die Gemeinde hat rund 125 000 Euro in die großzügige Spieloase zwischen dem Baugebiet Fiedelhof II und der Großenritter Straße investiert.

Die Spiel- und Bewegungsgeräte stehen bereits alle. Dazu zählen ein in den Boden eingelassenes Trampolin, eine Seilbahn, ein Stufenreck, eine große Doppelschaukel und eine Vogelnestschaukel. Ein großes Rund – begrenzt von abgeschliffenen Steinen aus Wesersandstein – bildet das Reich für kleine Kinder. Sie können sich in ein Spielhaus zurückziehen, wippen, klettern und rutschen.

„Auf Spielsand haben wir bewusst verzichtet. Er ist eine Einladung an Hunde und Katzen“, sagt Bürgermeister Michael Plätzer. Das zentrale Rund ist stattdessen mit einer Schicht aus kleinen Kieselsteinen bedeckt. Für die Eltern werden ein paar Meter weiter Sitzgelegenheiten aufgestellt.

Die älteren Kinder (bis 14 Jahre) können sich an einem Hang mit Baumstämmen und Klettersteinen austoben, der zugleich als Lärmschutz vor der Großenritter Straße dient. In diesem Bereich gibt es auch einen überdachten Treffpunkt. Momentan richten die Mitarbeiter der Firma Freudenstein eine Rasenfläche am Rand des Platzes her, auf der Ballspiele möglich sind. Wegen Bedenken des unmittelbaren Nachbarn werde man zunächst abwarten, wie sich der Lärm entwickelt, bevor man Tore aufstelle, sagt der Bürgermeister.

Er habe nur nachhaltige Materialien verwendet, betont Firmenchef Dirk Freudenstein, beispielsweise Rubinien- und Lärchenholz sowie Eiche für die Spielgeräte. Die Spielbereiche sind von frisch gepflanzten Rotbuchen umsäumt.

Einen Zaun wird es zum Baugebiet hin nicht geben, nur eine Hecke. An den beiden Eingängen sollen Hunde und Katzen mit speziellen Gittern auf dem Boden fern gehalten werden.

Der neue Spielplatz wird zum Anziehungspunkt für alle Kinder beiderseits der Großenritter Straße und auch aus der Ortsmitte werden. Die Kinder könnten den Platz zu Fuß sicher erreichen, sagt Plätzer. Zum einen gebe es viele separate Fußwege die durch die Neubausiedlung führten. Zum anderen habe man ein Tempo-Limit auf 30 Km/h auf der Hauptstraße durchgesetzt und eine Querungshilfe errichtet.

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