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Feuergarten zog bei Kaufunger Stiftsweihnacht Blicke auf sich

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Von: Michaela Pflug

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Verkauf für den guten Zweck: Philipp Huck (hinten von links) und Katharina Dix vom Elternbeirat der Kita Schöne Aussicht sowie Yvonne Menzel vom Förderverein der Ernst-Abbé-Schule in Kaufungen verkauften Glühwein und leckere Plätzchen. Nadja Rudolph (vorn v. l.) , ihre Tochter Hannah (9) und ihr Opa Detlef Schöpe aus Bad Löbenstein konnten da nicht widerstehen.
Verkauf für den guten Zweck: Philipp Huck (hinten von links) und Katharina Dix vom Elternbeirat der Kita Schöne Aussicht sowie Yvonne Menzel vom Förderverein der Ernst-Abbé-Schule in Kaufungen verkauften Glühwein und leckere Plätzchen. Nadja Rudolph (vorn v. l.) , ihre Tochter Hannah (9) und ihr Opa Detlef Schöpe aus Bad Löbenstein konnten da nicht widerstehen. © Dilling, Peter

Die erste Stiftsweihnacht nach der Corona-Zwangspause lockte laut Veranstalter etwa 20000 Menschen nach Kaufungen.

Kaufungen – Wie mit Puderzucker überzogen waren die 80 Stände bei der Stiftsweihnacht in Kaufungen am Sonntag. Es war der perfekte Abschluss nach der Zwangspause, findet Peter Schwarze, Vorsitzender des Freiheiter Bürgervereins. „Es war sensationell.“ Man hört auch am Montag nach dem Trubel noch seine Freude über die gelungene Veranstaltung.

In seinen 18 Jahren der Mitwirkung habe er noch nie so viele Besucher gesehen wie am Samstagnachmittag. Die 20 000 Besuchermarke sei bestimmt geknackt worden. Schon zu Beginn, am Freitag, sei es voll gewesen. Das habe sich fortgesetzt. „Das Programm wurde gut angenommen.“ So hätten zum Beispiel Auftritten der Musikschule Söhre-Kaufunger Wald und der IGS Kaufungen etwa 500 Menschen gelauscht.

Fröhliche Gespräche bei heißen Getränken: Gisela Nagel (von links), Petra und Stefan Kessler, Lothar Knöchelmann, der aus Göttingen angereist war, Jürgen Reuß, Kornelia Bieniek-Reuß, Triche Czechowski und Franz-Josef Isensee genossen bei den Klängen des Posaunenchors Kaufungen (im Hintergrund) den Samstagabend.
Fröhliche Gespräche bei heißen Getränken: Gisela Nagel (von links), Petra und Stefan Kessler, Lothar Knöchelmann, der aus Göttingen angereist war, Jürgen Reuß, Kornelia Bieniek-Reuß, Triche Czechowski und Franz-Josef Isensee genossen bei den Klängen des Posaunenchors Kaufungen (im Hintergrund) den Samstagabend. © Peter Dilling

„Man hatte den Eindruck, dass die Leute nur darauf gewartet haben, dass es wieder losgeht“, sagt Schwarze. Der Gast mit der weitesten Anreise sei diesmal aus Tennessee (USA) gekommen und war wie viele andere vom stimmungsvollen vorweihnachtlichen Treiben angetan. Dazu habe das unermüdliche Engagement der 150 ehrenamtlichen Helfer beigetragen.

Viel fotografiert: Die flammende Kunst von Walter Scharenberg.
Viel fotografiert: Die flammende Kunst von Walter Scharenberg. © Viel fotografiert: Die flammende Kunst von Walter Scharenberg.

Nach zweijähriger CoronaPause hatten der Förderverein Stiftskirche Kaufungen, der Freiheiter Bürgerverein Oberkaufungen und die Gemeinde erstmals wieder zur Stiftsweihnacht eingeladen. In leicht verändertem Gewand, mit mehr Bewegungsfreiheit für das Publikum zur Infektionsvermeidung und in Erwartung möglicher Corona-Maßnahmen. Das habe gut funktioniert, sagt Schwarze. Lediglich die Konzentration der Gastro auf zwei Punkte – um den Zutritt gegebenenfalls kontrollieren zu können – sei nicht ganz ideal gewesen. Aber im kommenden Jahr könne man darauf dann hoffentlich auch ganz verzichten.  mia

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