Bau an Kaufunger Gebäude geht voran

Grillhütte soll im Frühjahr fertig sein

Auf dem Foto ist ein mit Graffiti beschmiertes Gebäude mit Fachwerkelementen und Schornstein zu sehen. Es handelt sich um die Grillhütte in Kaufungen.
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Wird jetzt ebenfalls aufgepeppt: Nachdem bereits das Toilettenhäuschen an der Grillhütte in Kaufungen neu gebaut wurde, ist nun das eigentliche Gebäude – nämlich die Grillhütte selbst – an der Reihe.

Kaufungen – Am Steinertsee geht es voran: Der Umbau der Grillhütte mitsamt Toilettenhäuschen neigt sich laut einer Rathaussprecherin langsam dem Ende entgegen: Das Toilettengebäude, das abgerissen und für rund 150 000 Euro neu errichtet wurde, sei fertiggestellt worden, sagt sie. Bei der Grillhütte selbst seien die Elektro- und die Sanitärarbeiten auch abgeschlossen.

Nun geht es mit den Innenausbau weiter: Der Trockenbauer zieht eine Decke in der Küche ein und auch der Fußboden wird bearbeitet – hier sollen Fliesen verlegt werden. Kommenden Monat soll der Schlosser die Klappen an den Außenwänden der Hütte anbringen. Das Ziel ist, das Freizeitgebäude noch in diesem Jahr fertigzustellen. Sofern es die Corona-Pandemie zulässt, soll sie ab dem kommenden Frühjahr vermietet werden können, heißt es aus dem Rathaus. Damit verzögert sich die Bauphase um einige Monate. Noch im Mai war gegenüber der HNA die Hoffnung geäußert worden, die Grillhütte bis August auf Vordermann gebracht zu haben. „Dass sich die Fertigstellung der Grillhüttensanierung verzögert, liegt an der Verfügbarkeit der Firmen“, heißt es von der Sprecherin. Viele Handwerksbetriebe hätten momentan sehr viele Aufträge abzuarbeiten.

Der Umbau für insgesamt 232 000 Euro hat in der Vergangenheit für erhitzte Gemüter gesorgt und dürfte auch weiterhin für Argwohn sorgen: Die Fraktionen der CDU, GLLK und KWG hatten sich zwar für eine Sanierung der Grillhütte ausgesprochen. Nur die Höhe der Sanierungskosten wurde vor allem von CDU und KWG kritisiert. Die GLLK monierte, dass sie sich nicht genügend ins Planungsverfahren einbezogen fühlte. SPD und Grüne hielten dagegen: Der Sanierungsbedarf an der Grillhütte mit Toilettenhäuschen sei ordentlich festgestellt worden, wie es auch in einem Antrag zuvor verlangt worden war. Ebenso sei der Preis für die Arbeiten absolut nachvollziehbar, hatte die Grünen-Fraktion unterstrichen. Schließlich gebe es ähnliche Projekte mit ähnlichen Kostenumfängen zum Vergleich.

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