Was ist denn da los?

Lampen an Kaufunger Tramhaltestelle brennen auch am Tag

Zwölf Laternen an der Tramhaltestelle Kaufungen-Niederkaufungen, hier eine auf dem Foto, sind auch tagsüber in Betrieb.
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Montag, gegen 11.30 Uhr: Zwölf Laternen an der Tramhaltestelle Kaufungen-Niederkaufungen sind auch tagsüber in Betrieb.

Die Tage werden kürzer - kein Grund jedoch, Lampen an öffentlichen Plätzen auch tagsüber pausenlos brennen zu lassen. Der Meinung ist jedenfalls Harald Kahl aus Niederkaufungen.

Kaufungen – Wie der 72-Jährige eigenen Angaben zufolge beobachtet, leuchten zwölf Laternen entlang der Bahnhaltestelle Kaufungen-Niederkaufungen nicht nur in der Dunkelheit, sondern auch am Tag. Wir fragen: Was ist denn da los?

Von seiner Terrasse an der Straße Am Bahnhof hat er die Haltestelle genau im Blick. „Dass die Lampen rund um die Uhr an sind, geht schon seit mindestens vier Wochen so“, sagt der HNA-Leser. Er habe sich bereits vor rund zwei Wochen bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) gemeldet und den Fall geschildert. Getan habe sich seitdem jedoch nichts, es scheine sich keiner darum zu kümmern. „Oder vielleicht finden sie den Schalter nicht“, witzelt Kahl im Gespräch mit der HNA. Er fügt dann mit ernsterem Ton hinzu, dass das gleiche Problem ja möglicherweise noch an anderen Haltestelle bestehen könne.

Warum also sind die Lampen auch tagsüber in Betrieb? Heidi Hamdad von der KVV bringt Licht ins Dunkel. Laut der Sprecherin sei das Problem bekannt. Demnach werden die Leuchten entlang der Lossestrecke vollautomatisch per Fernsteuerung und je nach Lichtbedarf geschaltet.

Das Steuerungssystem funktioniere derzeit jedoch wegen eines technischen Problems nicht einwandfrei. „Damit wir die Verkehrssicherungspflicht nicht verletzen, sind die Leuchten auf Dauerlicht geschaltet“, sagt Hamdad.

Das Bauteil, bei dem die KVV-Mitarbeiter den Fehler vermutet hatten, sei ausgetauscht worden. Allerdings habe dies das Problem nicht gelöst. Daher sei die Herstellerfirma informiert und mit der Reparatur beauftragt worden. „Die Störung sollte im Laufe dieser Woche behoben sein“, erläutert die Sprecherin. (Moritz Gorny)

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