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Kaufungen plant Winterdienststützpunkt am Bahnhof Oberkaufungen

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Von: Moritz Gorny

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In der Nacht zu Dienstag (07.12.2021) können die Straßen in Deutschland glatt werden. Eine Schneefront zieht von Westen über das Land. (Symbolbild)
In der Nacht zu Dienstag (07.12.2021) können die Straßen in Deutschland glatt werden. Eine Schneefront zieht von Westen über das Land. (Symbolbild) © Fleig/Eibner-Pressefoto/imago

Weil der eigentliche Standort für Kaufungens Winterdienstfahrzeuge nicht mehr zur Verfügung steht, musste sich die Gemeinde nach einem neuen Platz umsehen.

Kaufungen – Das ist gelungen – und offenbar denkt man in diesem Fall größer: Am Zechenplatz in Oberkaufungen in Sichtweite des alten Bahnhofs soll demnach ein Winterdienststützpunkt entstehen. Laut Beschlussvorlage soll der neue Standort nach erster Schätzung gut eine Million Euro kosten. Auf der knapp 9800 Quadratmeter großen Fläche der Gemeinde sind derzeit 1230 Quadratmeter für den Stützpunkt vorgesehen, heißt es auf Anfrage aus dem Rathaus. Die Gebäudegröße ist mit zwölf mal fünfzehn Metern Grundfläche und einer Firsthöhe von elf Metern angegeben. Hinzu kommen ein Carport und ein Laugentank.

Derzeit sei noch die Baugenehmigung in Arbeit, die der Landkreis Kassel erteilen muss. Laut Verwaltung könnte der Bescheid Ende dieses Jahres oder aber im ersten Quartal 2023 eingehen, sodass schließlich ausgeschrieben und mit dem Bau begonnen werden könne. Im Rathaus besteht die Hoffnung, den Stützpunkt ab Ende 2023 zu nutzen. Wenn der Bau beendet ist, bietet das Grundstück immer noch Platz für weitere Vorhaben. So prüft die Gemeinde nun, ob hier künftig auch der Bauhof angesiedelt werden könnte. Der aktuelle Standort am Schoppenbergweg sei zu klein.

Noch bis Ende Juni 2023 können die Kaufunger Schneeräumer im bisherigen Quartier bleiben. Es handelt sich um eine Fläche von Hessen Mobil, die zwischen Niederkaufungen und Papierfabrik gelegen ist, direkt an der B 7. Laut Sprecher Marco Lingemann hatte Hessen Mobil den Mietvertrag mit der Gemeinde gekündigt, um mehr Platz für eigene Fahrzeuge zu schaffen.

Die Gemeinde Kaufungen war im Anschluss auf die Suche nach einem Ersatzort gegangen. Allerdings hätten sich keine geeigneten Flächen oder Hallen finden lassen. Schließlich sei die Wahl auf den Standort in Oberkaufungen und einen Neubau gefallen. Rund 600 000 Euro sind in diesem Jahr für das Projekt vorgesehen, die übrigen rund 425 000 Euro sollen im kommenden Jahr eingeplant werden.  (Moritz Gorny)

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