Kunigunde führt zu Aussichtspunkt

Vereine beschildern neuen Rundwanderweg in Kaufungen

Neuer Wanderweg auf der Zielgeraden: Dieter Witzel (HWGHV, von links), Ulrich Kellner vom Gewerbeverein Oberkaufungen, Alfred Meißer vom Wanderverein Niederkaufungen und Horst Hoffmann (HWGHV) markieren einen Wirtschaftsweg oberhalb Oberkaufungen, der einen herrlichen Ausblick auf die Stiftskirche und das gesamte Dorf bietet.
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Neuer Wanderweg auf der Zielgeraden: Dieter Witzel (HWGHV, von links), Ulrich Kellner vom Gewerbeverein Oberkaufungen, Alfred Meißer vom Wanderverein Niederkaufungen und Horst Hoffmann (HWGHV) markieren einen Wirtschaftsweg oberhalb Oberkaufungen, der einen herrlichen Ausblick auf die Stiftskirche und das gesamte Dorf bietet.

Kaufunger Vereine schildern den neuen Rundwanderweg in Kaufungen aus. Auf dem Kunigundenpfad soll auch ein Rastplatz für Wanderer entstehen.

Kaufungen – Auf einem Wirtschaftsweg nahe des Naturfreundehauses, knapp unterhalb der B  7, hat man einen der schönsten Aussichten auf Oberkaufungen und die sanfte Hügellandschaft dahinter. Hier wird demnächst ein Rastplatz für Wanderer entstehen, die auf dem neuen Kunigundenpfad in Kaufungen unterwegs sind.

So ist jedenfalls der Plan des Wandervereins Niederkaufungen, des Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatvereins Oberkaufungen und des Verkehrs- und Gewerbevereins Oberkaufungen. Die drei Vereine schildern eine neue Wanderroute als Rundkurs zwischen Ober- und Niederkaufungen aus, bei der die Stifterin des ehemaligen Klosters Oberkaufungen mit ihrem Namen Pate gestanden hat. Der Kunigundenpfad kann wohl schon in den nächsten Tagen erwandert werden. Eine offizielle Einweihung ist erst zur – wegen Corona verschobenen – 50-Jahr-Feier der Gemeinde Kaufungen geplant.

Die Idee zu dem neuen Wanderweg hatten Horst Hoffmann vom HWGHV und Ulrich Kellner, Vorsitzender des Oberkaufunger Gewerbevereins. Das Konzept wurde einer Vorbereitungssitzung für die Kaufunger Stiftsweihnacht im Januar vergangenen Jahres entwickelt, Ende August sollte der Weg zur 50-Jahr-Feier der Gemeinde eingeweiht werden. Doch dann kam die Coronakrise dazwischen. Nun sind die drei Vereine mit ihrem ehrenamtlichen Projekt auf der Zielgeraden: Nur noch wenige Wegemarkierungen sind zu setzen, ein paar Hürden auf der Route, die fast den Steinertsee streift und sich an einigen Stellen mit dem Kassel- und Grimmsteig trifft, müssen beseitigt werden. Das Logo des Kunigundenpfads prangt schon an vielen Weggabelungen: Es stilisiert ein Relief mit dem Konterfei der Kunigunde, dessen Original in Bamberg steht.

Der Rundkurs mit Startpunkten an der Stiftskirche, der Ortsmitte von Niederkaufungen und dem Bahnhof Oberkaufungen kann auf Strecken von acht bis 14,5 Kilometer erwandert werden. „Das ist ein Wanderweg für alle. Auch für Sonntagswanderungen mit der Familie ist er ideal“, sagt Kellner. Zielgruppe seien nicht nur einheimische Natur- und Kulturbegeisterte, sondern auch Wanderfreunde aus der ganzen Region, erklärt Hoffmann. Es gebe schon Spendenzusagen von etwa 5000 Euro und Sponsoren, die Material beisteuern. Für einen geplanten Flyer, der die Wanderer auf die Sehenswürdigkeiten entlang des Weges hinweisen soll, sowie den Rastplatz seien noch weitere Spenden wünschenswert. (Peter Dilling)

Info: Wanderverein-Niederkaufungen.de, Wandern-kaufungen.de

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