Wanderweg verbindet historisches und kulturelles Erbe mit herrlichen Aussichten

Wandern auf den Spuren der Kaiserin

Das  Relief zu Ehren der Kaiserin am Kunigundenplätzchen
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Am Kunigundenplätzchen ist zu Ehren der Kaiserin ein Relief zu sehen.

Auf den Spuren von Kaiserin Kunigunde rund um Kaufungen wandern – darauf dürfen sich Wanderfreunde aus Kaufungen und ganz Deutschland freuen. Die Idee, einen Kunigundenpfad rund um Nieder- und Oberkaufungen zu initiieren, hatten der Vorsitzende des Kaufunger Verkehrs- und Gewerbevereins, Ulrich Kellner sowie Horst Hoffmann vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein Oberkaufungen bei einem Gespräch auf einem Helfertreffen zur Stiftsweihnacht 2019.

Schnell wurden die Gedanken hierzu konkreter und erste Planungen begannen, die auch durch die Corona-Pandemie nicht aufgehalten wurden. Gleichzeitig holten die beiden Planer auch den Wanderverein Niederkaufungen mit ins Boot und baten die Gemeinde um Unterstützung des Projekts.

Herausgekommen ist ein etwa 15,5 Kilometer langer Wanderweg rund um Nieder- und Oberkaufungen, der Ende Juni, noch vor der Eröffnung im September, mit dem Publikumspreis der GrimmHeimat NordHessen mit einem Preisgeld von 1500 Euro honoriert wurde.

Der Kunigundenpfad verknüpft das historisch kulturelle Erbe der Gemeinde mit dem wachsenden Wandertrend, der gerade in Corona-Zeiten einen weiteren Aufschwung erlebt. Der attraktive neue Weg rund um Kaufungen wartet mit wunderschönen Kaufungen-Blicken und besonderen Stationen rund um die Kaiserzeit auf. So können die Wanderer am „Kunigundenplätzchen“ ein Relief der Kaiserin begutachten oder auf dem Stiftsgelände Oberkaufungen etwas tiefer in die Geschichte der Kaiserzeit eintauchen.

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Das Kunigundenplätzchen war der Lieblingsplatz der Kaiserin, wo sie einen herrlichen Blick auf die Stiftskirche hatte. Aber auch am Steinertsee können die Wanderer die pure Natur genießen und verweilen oder an bestimmten Tagen eine Runde mit der Steinertsee-Bahn drehen. Die Route führt ebenfalls am Niederkaufunger Backhaus und am Gänserammel vorbei, wo früher stets ein wahrhaftiges Gerammel der Gänse stattfand. Heute zähmt die Gänseliesel als Skulptur die Schaar von Gänsen von einem Brunnen aus.

Für diejenigen die nicht die ganze Strecke wandern möchten bietet der Weg verschiedene Abkürzungsmöglichkeiten nach 8,5 oder 10,5 Kilometern an. Damit der Kunigundenpfad den heutigen Wanderansprüchen genügt, haben die ehrenamtlichen Helfer Trittstufen an Waldsteigungen hergestellt, Sicherungsgeländer aufgebaut und die roten Schildchen mit dem Konterfei der Kaiserin an unzählig eingeschlagenen Holzpfosten angebracht. Ebenfalls laden etliche Bänke und platzierte Holzstämme zu Rast und Picknick ein.

Startpunkte zum Einstieg sind beispielsweise die Tramhaltestellen in Ober- oder Niederkaufungen oder die Parkplätze am Steinertsee und am Niederkaufunger Backhaus. Die Wegbeschreibung und die detaillierte Wanderkarte gibt es unter www.wanderverein-niederkaufungen.de/kunigundenpfad/, wo auch der Flyer mit Karte und eine gpx-Datei über Komoot heruntergeladen werden können.   znb

Publikumspreis der GrimmHeimat NordHessen: Der Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes Hartmut Reiße (von links), die Geschäftsführerin Regionalmanagement Nordhessen, Ute Schulte, Bürgermeister Arnim Roß, die Initiatoren Horst Hoffmann und Ulrich Kellner sowie der Projektleiter der Grimm-Heimat Nordhessen Ulrich Exner bei der Preisverleihung.

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