Wanderevent vom 20. bis 23. Juni

Grimmsteig-Tage stehen vor der Tür: Die Helfer sind schon bereit

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Mit Flatterband, Sprühfarbe und Knicklichtern: Horst Hoffmann, Klaus Hupfeld und Carsten Noll packen bei den Grimmsteig-Tagen mit an, damit die Wanderer sich nicht verirren.

Die Grimmsteig-Tage rücken näher – von Donnerstag, 20. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, gehen in der Region wieder mehrere hundert Wanderer an den Start.

Doch damit die Sportler laufen können, ist einiges zu tun. „Wir sind ein 160-köpfiges Team, das sich um das gesamte Programm und das Drumherum kümmert“, sagt Mitorganisator Horst Hoffmann. Eine logistische Mammutaufgabe: „Wir erwarten bis zu 600 Teilnehmer und wollen die natürlich gut versorgen“, betont der Wanderführer. „Damit erst einmal alle wissen, wo sie lang laufen müssen, markieren wir rund 160 Kilometer Wegstrecke mit Flatterband, Sprühfarbe und Knicklichtern“, sagt Carsten Noll, Hoffmanns Kollege von der Wanderschule Nieste. Drei Tage wird das voraussichtlich dauern.

Dann heißt es: Zelte an der Königs-Alm und an Versorgungsstellen aufzubauen, insgesamt rund drei Tonnen Lebensmittel zu besorgen und vieles mehr. „An den etwa 20 Versorgungspunkten bekommen die Wanderer nämlich je nach Tages- oder Nachtzeit unterschiedliches Essen und Trinken“, sagt Hoffmann. Von Kaffee und Wasser über Kuchen, bis hin zu Brötchen und Suppe ist alles dabei. „Wir haben 25 Helfer im Fahrdienst, die mit zehn Fahrzeugen nicht nur Wanderer von A nach B bringen, sondern auch Getränkekisten oder Kuchen von einer Station zur anderen transportieren“, erklärt Hoffmann. An den Wandertagen sind die Helfer dann rund um die Uhr in Schichten im Einsatz.

Kommt angesichts der besonderen Tage schon Aufregung auf bei den Organisatoren? „Nein, es baut sich eher eine positive Spannung auf.“ Auch der Staufenberger Bürgermeister Bernd Grebenstein schaut erwartungsvoll auf das Event: „Bei uns steigt die Vorfreude, dass wir zum zweiten Mal an dem Wanderevent teilnehmen können.“

Trotz einer gewissen Routine, die sich bei den Organisatoren teils einstellt, ist in diesem Jahr nicht alles so wie immer bei dem Wanderevent. „Wir probieren eine neue Zeiterfassung aus – da kann jeder von unseren Mitarbeitern per App eintragen, dass ein Teilnehmer gerade am Kontrollpunkt vorbeigelaufen ist“, erklärt Hoffmann. Das helfe auch dabei, Wanderer wiederzufinden, die sich verirrt haben. 

„Wir haben dafür auch drauf geachtet, dass an den Kontrollpunkten Handyempfang ist, damit man auf die App zugreifen kann“, ergänzt Hoffmann. Schließlich seien die Wanderer auch an Orten mit schlechtem Netz unterwegs. Die App könnte eine Vorstufe zur komplett elektronischen Erfassung sein, mithilfe derer dann auch Verwandte oder Freunde der Wanderer online von zu Hause oder unterwegs nachschauen könnten, wo sich die Sportler gerade befinden. „Einen solchen Service bieten wir möglicherweise in den nächsten Jahren an“, sagt Hoffmann.

Aktuell können sich übrigens noch Wanderlustige anmelden: „Wir haben bislang circa 250 Anmeldungen, es sind also noch einige Plätze frei“, sagt Noll.

Service: Kurzentschlossene können sich noch anmelden. Weitere Infos unter grimmsteig.de.

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