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Damit Wanderer mehr wissen: Neue Tafeln stehen an Wanderstrecken im Kreis Kassel

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Hier gibt’s die Infos: Geo-Naturpark-Geschäftsführer Marco Lenarduzzi und Sprecherin Susanne Pfingst zeigen eine neue Tafel an und zu den Niester Riesen.

Sie erzählen von Mythen und biologischen Fakten Rund 80 Tafeln stellt der Geo-Naturpark derzeit an den Premium-Wanderwegen in der Region auf, um Wanderer zu informieren. 

Nieste/Kreis Kassel – Wer sich auf dem Weg bergab Richtung Niester Riesen aufmacht und nicht nur ein Auge für die anmutigen Bäume hat, dem dürfte etwas auffallen: Zwei neue Tafeln stehen dort seit wenigen Tagen „und erklären, was es mit den Bäumen auf sich hat“, sagt Susanne Pfingst, Sprecherin des Zweckverbandes Geo-Naturpark Frau-Holle-Land.

Kurz und bündig sind hier die Baumarten erklärt, die sich am Premiumwanderweg 11 gen Himmel zu schrauben scheinen. Auch über die mystischen Sagen, die sich um die aus Nordamerika stammenden Riesen ranken, erfahren Wanderer etwas.

Tafeln an 23 Premium-Wegen

Die beiden Tafeln sind Teil eines Konzepts, mit dem der Zweckverband seine Wanderwege noch attraktiver gestalten möchte. „An unseren 23 Premium-Wanderwegen in der Region bauen wir neue Hinweistafeln auf, rund 80 Stück“, sagt der Geschäftsführer Marco Lenarduzzi.

„Wir wollen aber natürlich nicht den ganzen Wald mit Tafeln vollstellen“, sagt Lenarduzzi. Deshalb gebe es auf der Homepage weitere Infos für diejenigen, die noch wissbegieriger sind. Und auch per Handy können sich Wanderer näher informieren.

In der Geo-Naturpark-App sind Streckenlängen, Start- und 70 Informationspunkte und auch die Verläufe aller 23 Premium-Wanderwege zu sehen und stehen zum Herunterladen bereit.

Hinweis auf die Geo-Naturpark-App, die Wanderern den Weg weist.

„So hat man eine Wegbeschreibung in der Hosentasche und braucht kein Netz“, sagt Pfingst. Die App nutze GPS, um Wanderern ihren genauen Standort anzuzeigen.

„Sie kann auch bei der Anreise helfen, wenn man nicht weiß, wie man mit dem Auto zum Parkplatz am Startpunkt kommt“, sagt Marco Lenarduzzi. Obendrein lohnt sie sich auch für Radfahrer und Wintersportler. Sie bietet ihnen entsprechende Touren und Daten an. Wer das kleine Handy-Programm noch nicht kennt, wird über ebenfalls neue Tafeln im Naturpark darauf hingewiesen.

Rund 19. 000 Euro kosten App und die Informationsaufsteller. 80 Prozent steuert der Bund über das Förderprojekt Landaufschwung bei. 20 Prozent, also knapp 40.000 Euro, trägt der Naturpark selbst. Bis Ende 2019 sollen alle Tafeln an den Premium-Wanderwegen stehen.

Info: Die Geo-Naturpark-App und weitere Informationen gibt es online auf der Seite des Naturparks unter naturparkfrauholle.land/

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