1. Startseite
  2. Lokales
  3. Kreis Kassel

Laden nahe Schloss und Herkules: 14 neue E-Tankstationen stehen

Erstellt:

Von: Sven Kühling

Kommentare

Nahmen die E-Ladesäulen am Herkules in Betrieb: Roland Heibert, Bereichsleiter bei den Städtischen Werken (hinten von links), Stefan Kreher, Personalleiter im VW-Werk Kassel in Baunatal, Werke-Vorstand Olaf Hornfeck und VW-Werkleiter Jörg Fenstermann.
Nahmen die E-Ladesäulen am Herkules in Betrieb: Roland Heibert, Bereichsleiter bei den Städtischen Werken (hinten von links), Stefan Kreher, Personalleiter im VW-Werk Kassel in Baunatal, Werke-Vorstand Olaf Hornfeck und VW-Werkleiter Jörg Fenstermann. © Sven Kühling

Die documenta ist zu Ende, aber ein Projekt vom VW-Werk Kassel in Baunatal und den Städtischen Werken Kassel wirkt nach: 14 E-Ladesäulen sind aufgestellt worden.

Kassel/Baunatal – Nachhaltigkeit war ja schließlich auch von den documenta-Machern gewünscht. Die Säulen seien nicht in erster Linie aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten – also an Knotenpunkten – platziert worden, sagte Werke-Bereichsleiter Roland Heibert. Vielmehr habe man gerade touristische Punkte im Blick gehabt, „wo es auch einen Nutzen für die Stadt hat“.

Zum Beispiel gibt es nahe der Orangerie am Auedamm sowie auf dem großen Parkplatz am Schloss Wilhelmshöhe und eben am Herkules (Parkplatz Herkules-Terrassen) mehrere neue Stationen. Zusammen mit denen auf der Leisterschen Wiese neben dem Platz der Deutschen Einheit stehen so insgesamt 28 Ladepunkte mit einer Kapazität von jeweils 22 Kilowatt zur Verfügung.

Heibert sprach von „einem tollen Projekt“. „Wir haben damit insgesamt 140 Ladepunkte in Kassel.“ Alle seien von den Fahrern über die gängigen Apps zu finden. Beschafft wurden die Säulen von Baunataler VW-Werk, installiert wurden sie von Mitarbeitern der Städtischen Werke. Am Herkules sei von Vorteil gewesen, dass in unmittelbarer Nähe eine Trafostation stehe. VW-Werkleiter Jörg Fenstermann ist „die Sichtbarkeit“ der Anlagen wichtig. „Die Menschen sollen sehen, dass es Möglichkeiten zum Laden gibt.“

Werke-Vorstand Olaf Hornfeck machte keinen Hehl daraus, dass es langfristig besser ist, wenn die Fahrer von Elektroautos ihre Fahrzeuge über Nacht zu Hause laden könnten. Ansonsten müssten die Unternehmen, wie die Städtischen Werke Kassel, die Infrastruktur auch unterhalten, was dann wiederum auf den Strompreis draufgeschlagen werde. „Die Lade-Infrastruktur kostet auch Geld.“

Hornfeck ermunterte nachdrücklich dazu, auf Elektromobilität umzusteigen. Er sagte: „Ich bin der festen Überzeugung, der Strom wird wieder günstiger.“

Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) äußerte sich zu dem gemeinsamen Projekt in einer Pressemitteilung der Initiatoren: „Ziel war, noch vor Beginn der documenta attraktive Standorte für Besucher der documenta und der anderen vielen Sehenswürdigkeiten für Nutzer von Elektroautos zu erschließen. Wir können so zeigen, dass Kassel neben der documenta noch viel mehr zu bieten hat, auf das wir hier in Nordhessen stolz sein können.“

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion