Erstklässer können nicht auf Schulhof feiern

Bau der Grundschule Vollmarshausen verzögert sich

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Noch nicht fertig: der Schulhof der Grundschule Vollmarshausen. 

An der Grundschule Vollmarshausen wird eifrig gebaut. Das hat auch Konsequenzen für die Einschulung. Die Feier wird woanders stattfinden.

Die Einschulung ist ein ganz besondere Erfahrung. Für das Kind, aber auch für Eltern und Familien. In diesem Jahr findet die Feier der 38 ABC-Schützen der Grundschule Vollmarshausen allerdings nicht auf dem geräumigen Schulhof statt, sondern im Familienraum an der Brunnenstraße. Das stört einige Eltern.

Zum Beispiel Timm Vollmer. „Das ist für die Kinder ein einmaliges Erlebnis und damit wird jetzt so umgegangen.“ Seine Befürchtung: Die Kapazitäten des neuen Veranstaltungsorts seien zu gering, um allen Familienmitgliedern Platz zu bieten. Der normalerweise bestuhlte Familienraum bietet laut Internetseite der Gemeinde Platz für bis zu 120 Personen.

Weit üppiger ist das Raumangebot in der evangelischen Kirche, wo zuvor der ökumenische Gottesdienst für die Kinder stattfindet. „Sollen wir unsere Gäste nach der Kirche etwa nach Hause schicken?“, fragt Vollmer. Er schlägt als Alternativen das Bürgerhaus oder eine Turnhalle vor.

Schulleiterin Brigitte Bergmann findet es schwierig, die Feier in einen anderen Ortsteil zu verlegen. „Das ist einfach zu weit. Nicht jeder hat zum Beispiel ein Auto“, sagt sie. So könne man einfach zu Fuß den Ort wechseln. Auch die Ängste, im Familienraum wäre es weniger hübsch, versucht sie zu zerstreuen: „Wir werden auch den Familienraum so schön wie möglich gestalten.“ Sie wünscht sich etwas mehr Verständnis von den Eltern und den Willen, sich auf die Veranstaltung einzulassen. Schließlich habe man auch nicht einfach so entschieden die Feier am Donnerstag, 15. August, zu verlegen.

Denn an der Grundschule Vollmarshausen wird gebaut, momentan besonders intensiv an den Außenanlagen. Ursprünglich sollten die Sanierung und der Neubau in den Sommerferien abgeschlossen werden. Es habe Probleme mit einem Bauunternehmen gegeben, dass kurzfristig abgesprungen sei, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn. „Leider werden wir das gesamte Bauprojekt erst nach den Herbstferien abschließen.“

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