1. Startseite
  2. Lokales
  3. Kreis Kassel
  4. Lohfelden

Brandstifter von Lohfelden ist gefasst: Es war ein 14-Jähriger

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Katja Rudolph

Kommentare

Brand Lohfelden HauptstraßeFoto: Hessennews.tv
Täverdächtiger ist gefasst: Ein 14-Jähriger hat gestanden, die Brände in Lohfelden gelegt zu haben. © Hessennews.tv

Lohfelden. Schneller Erfolg der Kasseler Kripo nach den Bränden in Lohfelden: Ein 14-jähriger Junge aus Lohfelden ist dringend tatverdächtig, die Feuer verursacht zu haben.

Ein Zeuge hatte den Jugendlichen zur Tatzeit am Montagabend an einem der Brandorte beobachtet und den Ermittlern den entscheidenden Hinweis gegeben, berichtet Polizeisprecher Matthias Mänz.

In seiner Vernehmung am Dienstag gestand der 14-Jährige gegenüber den Beamten des Kommissariats 11, beide Brände in den zwei benachbarten Häusern an der Hauptstraße vorsätzlich gelegt zu haben. Wie berichtet, war am Montag um kurz nach 20 Uhr in zwei Mehrfamilienhäusern kurz hintereinander gezündelt worden. Während der Brand im Keller des einen Hauses glimpflich verlief, wurden in dem anderen Haus fünf Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Sie hatten die giftigen Rauchgase eingeatmet. In diesem Fall hatte der Täter einen Kinderwagen im Hausflur angesteckt.

Der Junge wurde nach der Vernehmung in die Obhut seiner Eltern erlassen. Er muss sich nun wegen schwerer Brandstiftung verantworten.

Mit 14 Jahren ist man bereits strafmündig. Die Tat wird aber nach Jugendstrafrecht behandelt. Ob der Junge bereits in der Vergangenheit auffällig war, sagte die Polizei zum Schutz des Minderjährigen nicht. 

Lesen Sie auch: 

Brandstifter zündete Haus in Lohfelden an: Fünf Verletzte

Bewohner des Lohfeldener Brand-Hauses: "Flammen schlugen zwei Meter hoch"

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion