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Einfahrt zum Parkplatz des Bürgerhauses wird umgebaut

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Von: Michaela Pflug

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Wird umgestaltet: Bald gibt es eine Aus- und eine Einfahrt zum Parkplatz am Bürgerhaus und Rathaus an der Langen Straße. Im Vordergrund die zukünftige Ausfahrt und das alte Pflaster.
Wird umgestaltet: Bald gibt es eine Aus- und eine Einfahrt zum Parkplatz am Bürgerhaus und Rathaus an der Langen Straße. Im Vordergrund die zukünftige Ausfahrt und das alte Pflaster. © Michaela Pflug

Der Umbau der Einfahrt zum Parkplatz des Bürgerhauses ist nur erster Schritt - Bald gibt es eine Aus- und eine Einfahrt zum Parkplatz am Bürgerhaus und Rathaus an der Langen Straße. 

Lohfelden – Aktuell bekommt der Parkplatz am Bürger- und am Rathaus Lohfelden eine neue Einfahrt. Es ist ein Baustein bei der geplanten Umgestaltung der Langen Straße. Dort sorgt das über 30 Jahre alte Straßenpflaster für Probleme und behindert den Verkehrsfluss am zentralen Knotenpunkt rund um Schule, Ladenzeilen, Kita, Rathaus und Bürgerhaus.

Nun soll die Straße in drei Abschnitten saniert werden. Der erste Teil – zwischen Crumbacher Straße und Sandweg – war bereits 2014 saniert worden, erklärt Bauamtsleiter Rolf Schweitzer. „Dort musste aufgrund des Zustands gehandelt werden.“ Auch die Kreuzung Berliner Straße/Lange Straße sei schon instandgesetzt worden, um die Verkehrssicherheit zu garantieren.

„Wir warten aktuell darauf, dass es bei der Kasseler Straße weitergeht“, sagt Schweitzer. Denn der Kreuzungsbereich von Langer und Kasseler Straße ist Teil des zweiten Bauabschnitts. Aber genau hier dürfte auch Hessen Mobil bald aktiv werden. Die Straßenbaubehörde hatte die Kasseler Straße in Vollmarshausen bereits 2018 erneuert. Nun soll es, nachdem die Sanierung der Vollmarshäuser Straße abgeschlossen ist, mit dem Ausbau der Kreisstraße außerorts weitergehen. „Wir warten aktuell noch auf Fördermittel“, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn. Daher könne noch kein genaues Startdatum genannt werden.

Auch für den dritten und letzten Abschnitt, den zentralen Bereich, gibt es schon Pläne. „Es hat Gespräche mit allen Anliegern gegeben“, sagt Schweitzer. Das umfasse die Gewerbetreibenden, aber auch die Träger des öffentlichen Nahverkehrs und der Schule sowie den Radbeauftragten. Ebenfalls mit im Boot sei die KVG, denn es müsse geschaut werden, wie eine eventuelle Tram-Linie integriert werden könne. Aktuell läuft eine Machbarkeitsstudie, die auch Lohfelden mit einschließt.

Der Verkehrsfluss in diesem letzten Abschnitt würde zu Schulbeginn und -ende oft nicht optimal fließen, erklärt Schweitzer. Eine Idee unter vielen sei zum Beispiel, eine Einbahnregelung in diesem Bereich einzuführen. Wie man die Situation für Fußgänger und Radfahrer verbessern kann, damit befasst sich auch der Nahmobiltätscheck, den die Gemeindevertreter für Lohfelden veranlasst hatten. „Wir warten aktuell auf den Bericht“, sagt Schweitzer. Dort würden auch bestehende Entwürfe überprüft.

Was schon sicher ist: Einen Kreisverkehr, wie es ein Bürger am HNA-Mobil gefordert hatte, wird es in der Langen Straße nicht geben. Zu wenig Platz. „Der Kreisel an der Crumbacher Straße hat die Mindestgröße“, sagt Jäger. Und schon da sei es eng. Aber an der Kreuzung Hauptstraße/Berliner Straße könnte in Zukunft ein Kreisel entstehen.

Für die Gemeinde sei wichtig, die Pläne auf möglichst solide und förderfähige Füße zu stellen. „Ohne Förderung geht das alles nicht“, sagt Bürgermeister Uwe Jäger. Denn die Umgestaltung dürfte einen mehrstelligen Millionenbetrag kosten. „Wir müssen hier dringend ran“, schildert Rolf Schweitzer seine Sicht. Immer wieder würde geflickt, statt nachhaltig umgebaut. Und das koste schließlich auch Geld. (Michaela Pflug)

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