53-Jähriger zwang 30-Jährigen zum Anhalten

Waffe gezückt: Streit zwischen Autofahrern in Lohfelden eskaliert

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Eine Schreckschusspistole wird abgefeuert.

Ein Streit zwischen zwei Autofahrern ist am Dienstagabend in Lohfelden eskaliert. Einer der Männer soll den anderen laut Polizei mit einer Schreckschusswaffe bedroht haben.

Aufgrund von zu dichtem Auffahren und Schneidens soll es gegen 18.40 Uhr zur Auseinadersetzung gekommen sein. Dabei soll ein 53-Jähriger einen 30-Jährigen im Lohfeldener Triftweg mit seinem Auto ausgebremst und zum Anhalten genötigt haben, wie die Polizei mitteilt. Nachdem beide Fahrer ausgestiegen seien, habe der andere Mann ihn mit einer Schreckschusswaffe bedroht, so der 30-jährige Kaufunger gegenüber der Polizei. Danach habe der Tatverdächtige die Waffe wieder in sein Fahrzeug gebracht und sei weggefahren.

Zu dicht aufgefahren: Mann nahm Verfolgung auf

Der 30-Jährige nahm danach laut eigener Aussage die Verfolgung des Mannes auf. Nachdem dieser an einem Haus hielt und ausstieg habe er ihn mit seinem Handy aufgenommen und die Polizei gerufen. Aufgrund der Zeugenaussagen gelang es den Beamten den 53-Jährigen als Tatverdächtigen zu ermitteln, ausfindig zu machen und die in seinem Auto befindliche Schreckschusswaffe sicherzustellen.

Der in Verdacht stehende 53-Jährige aus Lohfelden hat einen kleinen Waffenschein und ist zum Führen der Schreckschusswaffe berechtigt, teilt die Polizei mit. Trotzdem müsse er sich nun wegen Bedrohung und Nötigung verantworten. Die zuständige Waffenbehörde wird darüber hinaus von der Polizei ebenfalls benachrichtigt, um anlässlich dieses Vorfalls die Zuverlässigkeit und persönliche Eignung des Waffenscheininhabers überprüfen zu können.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Streit der beiden Autofahrer im Triftweg beobachtet haben. Hinweise: 0561/9100.

Hier ereignete sich die Tat:

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