Firma will zu Plänen noch keine Stellung nehmen

Umzug nach Niestetal? Großhändler Winkler aus Lohfelden will expandieren

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Kontinuierlich auf Wachstumskurs: Der Großhändler für Nutzfahrzeugteile Winkler hat in Lohfelden eine seiner größten Niederlassungen. Dieser Standort soll nun nach Niestetal verlagert werden. 

Der Großhändler für Nutzfahrzeugteile Winkler plant, seine bisherige Firmenniederlassung in Lohfelden komplett nach Niestetal zu verlagern. 

So sollen nach HNA-Informationen neue Betriebsgebäude auf zehn bis fünfzehn Hektar im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg entstehen.

Gebaut soll die neue Ansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft zum jetzigen SMA-Servicecenter weiter oberhalb am Hang. Aktuell werden die Flächen von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) bevorratet. Sie wurden bereits erworben, als der erste Teil des Gewerbegebietes Sandershäuser Berg entwickelt wurde.

Die Christian Winkler GmbH will zu ihren Plänen zunächst noch keine Stellung nehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch nichts sicher, heißt es. Grund für den geplanten Umzug dürfte aber ein sich abzeichnender Platzmangel am bisherigen Standort in Lohfelden an der Otto-Hahn-Straße sein, der für das Unternehmen offenbar keine weiteren Expansionsmöglichkeiten mehr bereithält.

Das Gewerbegebiet Sandershäuser Berg: Die Erweiterung um bis zu 22 Hektar soll sich links des SMA-Servicecenters an der A7 anschließen.

So könnten nach HNA-Informationen am Sandershäuser Berg nicht nur ein neues Nutzfahrzeug-Teilecenter mit Agrarvertrieb sowie ein Zentrallager für den Unternehmensbereich Logistik entstehen (bisher in Lohfelden angesiedelt). Auch könnten dort künftig Teile der Unternehmenssparten Fertigung und Ausbildung aufgebaut werden.

Wie Bürgermeister Marcel Brückmann (SPD) bestätigt, handele es sich um eben jenen „regionalen Großhändler“, von dem schon im Zuge der Haushaltskonsolidierung im April die Rede gewesen war (HNA berichtete). Brückmann hatte bekannt gegeben, mit diesem Unternehmen einen neuen leistungsfähigen Gewerbesteuerzahler für Niestetal gewinnen zu können.

Mit dem Umzug an den Sandershäuser Berg würde Winkler einen seiner größten Standorte aufgeben. Der Standort in Lohfelden war erst im Jahr 1996 gegründet worden. Inwieweit die geplante Umsiedlung mit einem Zugewinn an Arbeitsplätzen einhergeht, ist noch nicht absehbar.

In Lohfelden hat Winkler aktuell über 130 Mitarbeiter. Klar aber dürfte sein: Weil der Umzug im Zusammenhang mit Expansionsplänen des Unternehmens zu sehen ist, dürfte in Niestetal mit einem Zuwachs an Arbeitsplätzen zu rechnen sein.

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