Marktplatz: Voll ausgestattete Voyager 780 hat derzeit einen trockenen Liegeplatz

Marktplatz: Mariposa soll zurück aufs Wasser

Mit dem eigenen Schiff auf dem Wasser unterwegs sein und die Familie und die besten Freunde dabei haben – dieser Traum kann schon bald für jemanden in Erfüllung gehen: Paul Kurz trennt sich schweren Herzens von seiner Mariposa.

„Gekauft habe ich den „Schmetterling“ an der Mecklenburgischen Seenplatte“ berichtet Paul Kurz, „und dort war ich auch meistens mit ihr unterwegs.“ Als der Vellmarer die Voyager 280 vor fünf Jahren erstand, war diese allerdings noch ein Rohling. Alle Einbauten hat der Rentner selbst vorgenommen und dabei viel Geschmack und Ideenreichtum gezeigt. Heute bietet das 8,60 Meter lange und 2,55 Meter breite Schiff bequem Platz für sechs Personen, die auch hier übernachten können. „Wer will, kann auch auf Deck schlafen, da sind auch Liegen“, erklärt der 77-Jährige.

Das aus Polyester gefertigte Boot ist nicht nur mit einer kompletten Küche samt Kühl- und Gefrierschrank, Toilette (mit Tank), Heizung und natürlich den bequemen Kajüten ausgerüstet, es verfügt auch über eine Solaranlage. Ursprünglich hatte es nur einen 8-PS-Motor, aber Paul Kurz erweiterte die Maschine um einen kraftvollen 60-PS-Motor. Auch wenn das Boot derzeit mit Benzinmotoren angetrieben wird, kann man es problemlos auf Elektromotoren umrüsten und damit beispielsweise auf dem Edersee seine Zeit verbringen, wo nur diese zugelassen sind. Auch die Umrüstung auf ein Hausboot wäre denkbar. „Dank des Bugstrahlruders kann man die Mariposa auf dem Teller drehen“, erklärt Paul Kurz.

Fotos: 

Voll ausgestattete Voyager 780 zu verkaufen

Der Zugang auf das 1999 gefertigte Boot erfolgt über das Heck, wo sich auch eine ins Wasser führende Leiter befindet. Diese erleichtert es Schwimmern, nach einem Ausflug ins Wasser wieder an Bord zu kommen.

Ein zweiter Ausgang befindet sich am Bug des Schiffes und führt auf das Vordeck. Dort lagerte Paul Kurz bei Ausfahrten immer die Fahrräder, damit man auch an Land mobil sein konnte.

Der Steuerstand der Mariposa ist sogar doppelt vorhanden. Zum einen befindet er sich im Außenbereich, was natürlich bei schönem Wetter optimal ist. Zum anderen ist ein zweites Steuer im Innenraum vorhanden, sodass der Schiffsführer auch bei schlechtem Wetter komfortabel und trocken das Ruder fest in der Hand haben kann.

Seit einem Jahr liegt die Mariposa auf dem Trockenen. Auf ihrem ebenfalls zum Verkauf stehenden, zusammenschiebbaren Aluminium-Trailer steht sie in einer Scheune in Espenau und wartet darauf, wieder zu Wasser gelassen zu werden.

„Ich trenne mich nur ungern von ihr“, sagt Paul Kurz, „aber so ein großes Boot wird mir aus Altersgründen einfach zu viel.“ Stattdessen haben sich der Rentner und seine Lebensgefährtin für ein Wohnmobil entschieden, das sie ebenfalls die schönsten Plätze besuchen lässt, aber leichter zu handhaben ist.

So ganz möchte Paul Kurz dem Leben auf dem Wasser aber nicht abschwören: „Wenn ich mal wieder Lust auf einen Bootsausflug habe, werde ich mir sicherlich eines leihen!“

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