Marktplatz: Rolf Queck verkauft sein Surfboard mit allem, was man fürs Windsurfing braucht

Mit großem Segel hart am Wind

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Erfahrener Windsurfer: Rolf Queck zeigt, wie das Rigg aufgerichtet und dann in die Aufnahme des Surfboards gesteckt wird.

Den Wind und die Gischt im Gesicht spüren, während man auf einem schmalen Board in schnellem Tempo über den See gleitet oder an der Küste die Meereswellen durchschneidet: Windsurfing ist ein Sport, der schon beim Zuschauen fasziniert.

Rolf Queck aus Fuldabrück hat sich schon vor rund 40 Jahren von diesem „Virus“ anstecken lassen. Damals habe ihn sein früherer Chef, der sogar Surfboards selbst baute, für dieses Hobby begeistert, erzählt der gelernte Orthopädietechniker.

An vielen Orten schon gesurft

Viele Jahre hat Queck, der inzwischen Rentner ist, an vielen Orten gesurft, die zu den Lieblingsrevieren von Windsurfern zählen – an den Küsten Griechenlands, der Balearen, der Kanarischen Inseln, vor der Ostseeküste und auf dem ungarischen Plattensee. Aber auch auf dem Edersee und dem Singliser See fühlt er sich zu Hause.

Mit seinem sehr großen Segel war der Fuldabrücker bisher immer gern schnell und hart am Wind unterwegs. Doch genau das ist nun sein Problem: „Für mein Sailboard Lite-Ace 320 muss man schon ordentlich Körperkraft mitbringen. Das fällt mir zunehmend schwerer. Ich bringe den Winddruck nicht mehr auf das Brett“, sagt er. Deshalb verkauft Queck nun sein Surfboard mit sämtlichem für das Windsurfing nötige Zubehör. Er will sich ein Modell mit kleinerem Segel zulegen, um sein geliebtes Hobby weiter ausüben zu können.

Marktplatz: Mit großem Segel immer hart am Wind

Das Surfboard wird mit allerlei Zubehör angeboten.
Das Surfboard wird mit allerlei Zubehör angeboten. © Peter Dilling
Gut gerüstet für den Windsurfing-Törn: Das gewaltige Segel erlaubt hohe Geschwindigkeiten auf dem Wasser.
Gut gerüstet für den Windsurfing-Törn: Das gewaltige Segel erlaubt hohe Geschwindigkeiten auf dem Wasser. © Peter Dilling
Rolf Queck verkauft sein Surfboard mit Zubehör.
Rolf Queck verkauft sein Surfboard mit Zubehör. © Peter Dilling
Das Surfboard wird mit allerlei Zubehör angeboten.
Das Surfboard wird mit allerlei Zubehör angeboten. © Peter Dilling
Wichtiges Detail: Die Finne wird in das hintere Ende des Surfboards gesteckt. Si verhindert ein Abdriften des Boards und hält es in der Spur.
Wichtiges Detail: Die Finne wird in das hintere Ende des Surfboards gesteckt. Si verhindert ein Abdriften des Boards und hält es in der Spur. © Peter Dilling
Einen Neopren-Anzug der Größe M gibt es noch kostenlos dazu.
Einen Neopren-Anzug der Größe M gibt es noch kostenlos dazu. © Peter Dilling
Erfahrener Windsurfer: Rolf Queck zeigt, wie das Rigg aufgerichtet und dann in die Aufnahme des Surfboards gesteckt wird.
Erfahrener Windsurfer: Rolf Queck zeigt, wie das Rigg aufgerichtet und dann in die Aufnahme des Surfboards gesteckt wird. © Peter Dilling
Modellbezeichnung steht auf dem Board: Die Ziffer steht für die Länge des Surfbretts in Zentimeter.
Modellbezeichnung steht auf dem Board: Die Ziffer steht für die Länge des Surfbretts in Zentimeter. © Peter Dilling

Das Sailboard Lite-Ace 320 ist 3,20 Meter lang. „Es ist verhältnismäßig leicht und lässt sich von einer Person problemlos auf dem Dachträger festzurren“, sagt Queck. Das Gleiche gelte für das Rigg (Mast, Segel und Gabelbaum) und das Schwert, das in eine Aussparung des Boards geschoben wird, um die Fahrstabilität zu erhöhen. Für dieses Zubehör erhalte der Käufer auch eine praktische Tasche, berichtet der begeisterte Windsurfer. Einen Neopren-Anzug der Größe M gibt es noch kostenlos dazu. Zur Ausrüstung gehört auch ein Satz Fußschlaufen, in denen der Windsurfer auf dem Board auch bei Wellengang sicheren Halt findet.

Das Surfboard sei gut erhalten und eigne sich sowohl für Freizeit-Windsurfer als auch für Einsteiger, die auf günstige Weise dieses Hobby ausprobieren wollen, sagt der Rentner. Außerdem sei das Windsurfing eine gute Alternative für diejenigen, die gern segeln möchten, aber keinen Platz für ein Segelboot haben und den Transport mit einem Trailer scheuen.

Queck empfiehlt Anfängern allerdings, einen Surf-Segel-Schein zu machen, damit Fahrmanöver wie das Wenden und das Halsen gelingen. Er selbst habe in den 1980er-Jahren einen Kursus auf Ibiza belegt. „Vorher lag ich mehr im Wasser, als dass ich auf dem Surfboard stand“, erzählt der Rentner.

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