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Motorradclub lud wieder zum Berg- und Heimatfest in Rothwesten ein

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Von: Tanja Temme

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Viele Jahre hat Jürgen Blaschke (links) als Vorsitzender des TSV das Bergfest ausgerichtet. Mittlerweile hat Thomas Friedrich den Hut auf.
Viele Jahre hat Jürgen Blaschke (links) als Vorsitzender des TSV das Bergfest ausgerichtet. Mittlerweile hat Thomas Friedrich den Hut auf. © Temme, Tanja

Wenn bunte Lichter zwischen alten Bäumen das abendliche Dunkel erhellen, schon aus der Ferne Musik zu vernehmen ist und Hunderte von Menschen in bester Feierlaune sind, dann ist Berg- und Heimatfest in Fuldatal-Rothwesten.

Fuldatal – Nach einer zweijährigen Pause fand am Wochenende wieder die Traditionsveranstaltung statt, die beim Auftakt am Samstagabend 2000 Gäste zur Grillstation am Häuschenberg lockte.

Kommendes Jahr wird die Veranstaltung ihr 70-jähriges Bestehen feiern, ging es doch 1953 „auf dem Festplatz im Berg“, wie man in Rothwesten sagt, los. „Schließlich sind wir hier ja auch in einem Kessel, denn unser Fest findet in einem alten Basaltsteinbruch statt“, erklärte Jürgen Blaschke, der viele Jahre als Vorsitzender des örtlichen Sportvereins (TSV) das Event ausgerichtet hat.

Seit einigen Jahren ist die Veranstaltung in den Händen des Motorradclubs Rothwesten, eine Vereinigung, die man auch als Bergfest-Retter bezeichnen könnte. Bevor die Biker sich der Sache annahmen, war die Veranstaltung fünf Jahre lang ausgefallen. „2015 haben wir nicht nur das Areal gepachtet, sondern richten seitdem auch das Bergfest aus“, sagt Thomas Friedrich, Vorsitzender des Motorradclubs. Da in den vergangenen beiden Jahren die Auflagen zu hoch gewesen seien, hätten sie das Fest ausfallen lassen.

Ob es am Nachholbedürfnis lag, der lauen Sommernacht oder einfach nur des bewährten Konzeptes wegen – schon am frühen Abend zog es Massen hoch auf den Häuschenberg. „Unser Bergfest ist einfach Kult und absolutes Pflichtprogramm“, bemerkte Besucherin Katharina Peters aus Rothwesten, hier treffe man jede Menge Freunde und Bekannte. Ganz ähnlich bewertete auch Regine Busch aus Kassel das Freiluft-Event: „Wer einmal hier war, kommt immer wieder, denn es ist ein Fest, was schon immer mit viel Liebe zum Detail ausgerichtet wurde.“

Ruhiger ging es am zweiten Bergfesttag zu. Nach Gottesdienst und Eintopfessen gab es am Sonntag „Getränke für einen Euro“. „Das ist der Tag, wo nicht ganz so viel los ist, vor allem Kinder und Familien auf ihre Kosten kommen sollen“, so Friedrich.

In Feierlaune: (von links) Yvonne Fachinger , Vivian Döring und Jessica Entzeroth waren mit Freunden zum Bergfest gekommen.
In Feierlaune: (von links) Yvonne Fachinger , Vivian Döring und Jessica Entzeroth waren mit Freunden zum Bergfest gekommen. © TANJA TEMME

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