Betreuungslage entspannt sich

Neue Kita in Ihringshausen soll ab Oktober in Betrieb gehen

Bauzaun steht noch: Im Oktober soll der Kita-Neubau „An den Lindenbäumen“ in Ihringshausen in Betrieb gehen. Dort ziehen dann die Kinder ein, die momentan noch im wenige Meter weiter errichteten provisorischen Flachbau betreut werden.
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Bauzaun steht noch: Im Oktober soll der Kita-Neubau „An den Lindenbäumen“ in Ihringshausen in Betrieb gehen. Dort ziehen dann die Kinder ein, die momentan noch im wenige Meter weiter errichteten provisorischen Flachbau betreut werden.

Was die Kinderbetreuung in Fuldatal angeht, ist wohl erst einmal Entspannung angesagt.

Fuldatal - Das geht aus dem Bericht zur aktuellen Situation hervor, den die Verwaltung in der jüngsten Gemeindevertretersitzung vorgelegt hat. Den aktuellen Daten aus dem Melderegister zufolge besteht derzeit ein maximaler Bedarf von 22 Kita-Gruppen sowie von acht Krippengruppen. Das entspricht 601 Kindern, von den unter Zweijährigen bis zum Vorschulalter.

Ebenso viele Kita-Gruppen sind laut der Gemeinde auch schon in Betrieb, vier davon allerdings nur übergangsweise in modularen Fertigbauten. Außerdem gibt es laut dem Bericht inzwischen 30 Tagespflegeplätze in den Ortsteilen Ihringshausen, Simmershausen und Rothwesten.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Kita „An den Lindenbäumen“ in Ihringshausen, den Angeboten freier Träger für die Krippenbetreuung und der Containererweiterung in Rothwesten sei „derzeit ein ausreichendes Angebot“ vorhanden, heißt es vonseiten der Gemeinde.

Die neue Kita „An den Lindenbäumen“ soll ab Anfang Oktober bezugsfertig sein. Dieses Projekt hatte sich wegen coronabedingter Lieferschwierigkeiten verzögert. Dort wird die gemeinnützige Gesellschaft „Kleine Stromer“, die auch in Kassel einige Einrichtungen betreibt, drei Kita- und zwei Krippengruppen betreuen, also insgesamt etwa 80 Kinder.

In Rothwesten sucht die Gemeindeverwaltung derzeit einen geeigneten Standort für einen Kita-Neubau, der möglichst auch als Begegnungsstätte für Jugendliche und andere Gruppen dienen soll.

Die alte Kita ist zu klein geworden, daher wurde Anfang des Jahres dort eine Übergangslösung für zwei zusätzliche Gruppen geschaffen. Laut der Statistik der Gemeinde sind die Belegungszahlen der Kitas in den vergangenen drei Jahren insgesamt deutlich gestiegen.

Wurden 2017 noch 282 Kinder betreut, so waren es in diesem August schon 363 Kinder. Wie die Entwicklung künftig sein wird, lässt der Bericht offen.

Die Bevölkerungsentwicklung, bedingt etwa durch den Zuzug von Familien in neue Baugebiete, sei nicht mit berücksichtigt, heißt es. Als Reserve plane man den Ausbau des ehemaligen Schäferhundegeländes in Simmershausen als Wald-Kita. (Peter Dilling)

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