Handball Landesliega

Lohfelden/Vollmarshausen dominiert Baunatal bei 30:23

Bis hierher und nicht weiter: Carina Löber (rechts) von Lohfelden/Vollmarshausen stoppt die Baunatalerin Alessia Bär auf dem Weg zum Tor. 
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Bis hierher und nicht weiter: Carina Löber (rechts) von Lohfelden/Vollmarshausen stoppt die Baunatalerin Alessia Bär auf dem Weg zum Tor. 

Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt: Mit dem Sieg gegen GSV Eintracht Baunatal schöpfte der HSG Lohfelden/Vollmarshausen Hoffnung im Abstiegskampf. 

Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt: Mit 30:23 (16:12) gewann die HSG Lohfelden/Vollmarshausen gegen den GSV Eintracht Baunatal und schöpfte noch einmal Hoffnung im Abstiegskampf. Für die VW-Städterinnen scheint der Abstieg hingegen besiegelt.

Den besseren Start in der Sporthalle auf dem Sensenstein, wohin Lohfelden/Vollmarshausen seit November ausweichen muss, erwischten die Gäste. 

Angeführt durch die starken Katharina Koltschenko und Alina Penner, auf deren Konto die ersten sechs GSV-Treffer gingen, führte die Eintracht schnell mit 4:1. Gerade die dynamische Koltschenko war nicht zu stoppen. Und das trotz zweiwöchiger Trainingspause aufgrund einer Rückenverletzung.

Weichen für den Erfolg mit Pause gestellt

Mit 6:9 aus Sicht der Gastgeberinnen nahm HSG-Trainerin Dagmar Hoppe nach 17 Spielminuten die erste Auszeit. Und stellte in der kurzen Pause die Weichen mit Erfolg neu, denn in der Folge nahm das Derby eine hundertprozentige Kehrtwende.

Die HSG nahm GSV-Spielmacherin Penner in Manndeckung und agierte im Angriff mit mehr Selbstvertrauen. Die Gäste blieben sieben Minuten ohne Torerfolg, Lohfelden hingegen spielte sich in einen Rausch und wandelte den 6:9-Rückstand in eine 11:9-Führung.

In der zweiten Halbzeit änderte sich an diesem Bild nichts. Die HSG deckte Penner konsequent kurz, die Eintracht fand kaum Lösungen gegen die HSG-Abwehr. Zwar fand Koltschenko einige Lücken in der Lohfeldener Defensive, doch sie alleine konnte die drohende Niederlage nicht abwenden.

Bei der HSG funktionierte nach wie vor fast alles. Sehenswerte Kombinationen wurden über alle Positionen erfolgreich abgeschlossen. Mitte der zweiten Halbzeit führte die HSG vorentscheidend mit 26:16.

Lohfeldener Schaulaufen zum Abschluss

Die letzten 15 Minuten glichen einem Lohfeldener Schaulaufen. Ohne Druck zeigten die Gastgeberinnen, was sie in der Lage sind zu leisten, und verwalteten das Ergebnis bis zum Abpfiff.

Eine überglückliche Hoppe sprach nach dem Sieg von einem enormen Druckabfall: „Ich bin sehr stolz auf meine Mädels, sie haben es sich verdient. Ob es zum Klassenerhalt reicht, sei dahingestellt. Doch für die Moral ist der Sieg immens wichtig.“

Hoppes Gegenüber Irina Penner war die Enttäuschung dagegen deutlich anzumerken. Ob es für ihre Mannschaft nun in die Bezirksoberliga gehe oder ob es noch Chancen auf den Ligaverbleib gibt, vermochte sie nicht einzuschätzen.

Überblick

Lohfelden: Dammer, Thamm - Luca, Radon 3, Herbst 9/1, Verzani 2, Löber 3, Stede 3, Schotte 2/2, Peter, Lerch 4, Börger 1, Hieronymus 1, Häusler 2.

Baunatal: Neumann - Reuhl, Schäfer 1, Sonnenschein 4, Eskuche, Penner 7/3, Koltschenko 8, Drescher, Bär 2, Gundlach 2, Eckel 2.

Von Fynn Welch

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