Fans kamen von weither, um ihre Party-Stars zu feiern

Open-Air-Flair begeisterte: Niester Königsalm feierte Geburtstag

+
Sorgte für Hochstimmung in Nieste: die Sängerin Stefanie Hertel.

Die Königsalm hat sich in zehn Jahren einen Namen weit über die Grenzen der Region gemacht und ist zum Motor des Tourismus geworden.

Das zeigte sich einmal mehr bei der mehrtägigen Geburtstagsparty der Alm mit zehn Künstlern und Bands am Wochenende.

Tausende genossen das Open-Air-Flair auf der großen Wiese unterhalb der Alm-Gebäude, feierten ihre Bühnenstars und tanzten bis in den späten Abend. Allein am Freitagabend kamen zwischen 1600 und 1700 Besucher, die sich auch von zuweilen starkem Regen nicht abhalten ließen, mit dem Bühnen-Lokalmatador Reiner Irrsinn zu feiern. Kurzerhand wurde da ein Regenschirm-Tanz improvisiert.

Am Samstagabend, als fast 2000 Gäste kamen, war der Regen kein Thema. Die Sonne tauchte die Alm in goldenes Licht. „Tolles Ambiente, große Klasse“, sagte Geli Griener, die mit ihrem Mann Charlie und einigen Freunden extra aus der Nähe des Bodensees angereist war, um die dreitägige Party zu genießen. Zu den Liedern der „Schneehühner“ schunkelte das Paar mit anderen Fans der Stimmungsband aus Oberstaufen vor der Bühne hin und her. Isabel Trost aus Fuldatal hatte den Besuch des Festivals ihrer Freundin Iris Duch aus Hamburg zum Geburtstag geschenkt. „Wir sind vor allem wegen G.G. Anderson gekommen“, erzählten die beiden Mädels im zünftigen Dirndl.

Sie ließen sich aber schon von Stefanie Hertel und ihrer Dirndl-Rock-Band in Begeisterung versetzen. Schlager-sternchen Hertel entpuppte sich als vielseitige Sängerin, die mit eigenen Liedern, einem Abba-Potpourri und mit rockigen Stücken wie „Highway to hell“ von AC/DC das Stimmungsbarometer bis zum Anschlag trieb.

Davon ließen sich auch Silvio und Claudia Jackowiez, Helena Dilling und Silke Böttger aus Weißenborn anstecken, die eigentlich dem Auftritt der Wildecker Herzbuben später am Abend entgegenfieberten. Weiter hinten ging es eher gemütlich an den Biertischen zu.

Unter den Gästen des Open-Air-Festivals war auch Niestes Bürgermeister Edgar Paul, der sich vor über zehn Jahren tatkräftig für das Projekt von Hartmut Apel, dem Betreiber der Köngisalm, eingesetzt und geholfen hatte, die Widerstände gegen den Bau am Rand des Waldes zu überwinden. 

Apel hatte damals eine mobile Alm auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt betrieben und suchte einen festen Standort für den Ganzjahresbetrieb. Inzwischen ist die Alm längst zur Erfolgsgeschichte geworden. Reisebusse bringen jährlich viele 10000 Gäste aus allen Gegenden Deutschlands auf die Alm. „Das ist schon ein Wahnsinn“, sagte Paul.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.