Innenausbau beginnt im Januar

Dach für das Niestetaler Bad wird gebaut

Das Bild zeigt den Rohbau des Hallenbades Niestetal von oben, im Hintergrund die A7. Gut zu erkennen sind die drei bereits eingebauten, weißen Stahlträger im Rohbau.
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Gut zu erkennen sind die drei bereits eingebauten, weißen Stahlträger im Rohbau des neuen Niestetaler Hallenbades. Bis Ende der Woche soll eine winterfeste Abdeckung auf das Gebäude aufmontiert sein.

Jetzt bekommt das neue Niestetaler Hallenbad auch ein Dach: Insgesamt elf Stahlträger wurden mit einem mobilen Kran und viel Fingerspitzengefühl in den Betonrohbau eingehoben.

Niestetal - Die bis zu 3,9 Tonnen schweren und gut 16,5 Meter langen Doppel-T-Träger werden später das leicht geneigte Flachdach direkt über der Schwimmhalle halten. Schon am Montag waren Kran und Material herbeigeschafft worden. Gut einen Tag lang hatte die Einrichtung der Technik gedauert. Gesternnachmittag wurden dann die Stahlträger hintereinander weg eingebaut.

Bis zum Ende der Woche werde das Dach dann eine erste winterfeste Abdeckung bekommen, sagt Projektleiter Thiemo Glomb. Ziel sei es, dann schon die oberen Räume wie auch die Technikräume im Erdgeschoss beheizen zu können, sodass noch im Januar mit dem Innenausbau begonnen werden kann.

Aktuell wird die Fernwärmeleitung hin zum Schwimmbad parallel zur Autobahn verlegt. Ende des Jahres soll auch das fertig sein. „Die großen Stahl-Elemente für die Schwimmbecken werden erst später durch das große Fenster in der Frontfassade in das Hallenbad eingehoben“, erläutert Glomb.

Wie Bürgermeister Marcel Brückmann mitteilt, werde Anfang Dezember zudem noch eine 1,20 Meter hohe Hochwasserschutzwand direkt unter der Autobahnbrücke gebaut. „Sie soll die Lücke zwischen dem Erdwall am Rand der Niesteaue und dem Straßendamm der Hermann-Scheer-Straße schließen“, sagt Brückmann. „Früher mussten wir bei Hochwasser dort Tonnen aufstellen.“

Die Mauer werde den Skaterplatz wie auch den Basketballplatz direkt unter der Autobahnbrücke nur minimal verkleinern. „Wir planen, im kommenden Jahr die Aufenthaltsqualität des Platzes deutlich zu verbessern“, sagt Glomb. In jedem Fall sollen der Skaterplatz wie auch die Möglichkeit zum Basketballspielen erhalten bleiben. (Boris Naumann)

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