Wohnungen zwischen 58 und 123 Quadratmeter groß

Wohnquartier Sonnenallee in Sandershausen: 112 Wohnungen bis Mitte 2020 fertig

+
Blick vom Baukran: Der Rohbau von drei der insgesamt sechs geplanten Gebäude ist inzwischen fast abgeschlossen.

Das seit Jahren wohl größte Bauvorhaben in Niestetal – das Wohnquartier Sonnenallee in Sandershausen – macht große Fortschritte. 

Fünf der geplanten sechs Wohnhäuser stehen bereits ganz oder in Teilen als Rohbau, das sechste Gebäude soll im April folgen. Insgesamt 112 Wohnungen entstehen an der Hannoverschen Straße nahe des Solartechnik-Herstellers SMA mit Sitz an der Sonnenallee. „Wir sind gut im Zeitplan, voraussichtlich Ende 2019 werden die ersten Wohnungen bezugsfertig sein, die ganze Anlage dann im zweiten Quartal 2020“, sagt Dimitri Lambrecht, Geschäftsführer des Hamelner Unternehmens World Investment Group, das Bauträger des Wohnprojektes ist.

Noch Ende August 2018 klaffte auf dem 9600 Quadratmeter großen Areal ein fußballfeldgroßes und vier Meter tiefes Loch. Insgesamt 2000 Lkw-Ladungen Aushub waren weggeschafft worden, um Platz für eine Tiefgarage mit 122 Pkw-Stellplätzen zu schaffen. Auch E-Ladesäulen sind dort geplant.

Zugedeckelt mit einer großen Betonplatte entstehen auf der Tiefgarage aktuell nun fünf der sechs viergeschossigen Wohnhäuser. Aus Platz- und baulogischtischen Gründen wird das sechste Wohnhaus erst später daneben erbaut.

Im August 2018 war gerade einmal das Fundament für die Tiefgarage gegossen.

Die Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern sind zwischen 58 und 123 Quadratmeter groß. Hohe Fenster, großzügige Raumaufteilung, Fußbodenheizung sowie eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung zählen zu den Hauptmerkmalen. „Alle Wohnungen sind barrierefrei, 22 davon sind für betreutes Wohnen geeignet“, sagt Lambrecht. Alt und jung unter einem Dach, mehrere Generationen zusammen – so sehe das Konzept des Wohnquartieres Sonnenallee aus.

Hinzu kommt: Alle Gebäude entsprechen der Energieeffizienzklasse A+, „was schon sehr ordentlich ist“, sagt Lambrecht. Die Versorgung mit Energie werde später über Fernwärme, ein Teil der Stromversorgung via Fotovoltaikanlagen auf den Hausdächern gewährleistet (Mieterstrommodell). „Unter dem Strich können wir Mietpreise noch unter 10 Euro pro Quadratmeter anbieten“, sagt Lambrecht. Wegen der hohen Energieeffizienzklasse sei mit niedrigen Nebenkosten zu rechnen.

2020 soll die gesamte Anlage fertig sein.

Rund 40 Prozent aller Wohnungen seien schon jetzt vermietet – „bis jetzt alles ohne Werbung – was wohl auch an der großen Nähe zu Kassel liegt“, sagt Lambrecht. Fest stünden auch schon die Mieter für die Geschäftsräume im Haus direkt vorne an der Hannoverschen Straße. „Hier kommt ein Sonnenstudio rein, ein Blumenladen sowie eine Physio- und Ergotherapie-Praxis“.

Werkverträge mit Kasseler Unternehmen

Das Quartier Sonnenallee ist nicht das erste Projekt dieser Größenordnung, das die World Investment Group realisiert. Ein großes Quartier wurde bereits in Braunschweig umgesetzt. Ein Weiteres mit 250 Wohnungen ist in Planung, in Hannover startet im April schon das nächste Projekt. Die Investitionen in Niestetal liegen im zweistelligen Millionenbereich.

Begeistert ist Lambrecht übrigens auch von den vielen engagierten Baufirmen aus Kassel und Umgebung. „Die ganzen Gewerke machen hier wirklich einen klasse Job, arbeiten zügig, sauber und zuverlässig“. Schon jetzt seien mehrere Werkverträge mit Kasseler Unternehmen für das im April in Hannover anstehende Projekt unterschrieben worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.