Zum Ausklang ein Derby

Respekt ja, Angst nein - Kaufungen erwartet Sandershausen zu Verbandsliga-Duell

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Dem Gewühl entkommen: Felix Bredow (am Ball) setzt sich im Hinspiel gegen die Kaufunger Tim Bode (links) und Cedric Dziabas durch. TSG-Kapitän David Altschmied beobachtet die Szene.

Im  ihrem letzten Verbandsligaspiel des Fußball-Jahres treffen der SV Kaufungen 07 und  die TSG Sandershausen am Sonntag (14 Uhr, Lossetalstadion) aufeinander. Unterschiedlicher könnte die Ausgangssituation kaum sein, denn das Schlusslicht empfängt den Tabellendritten. Optimismus herrscht gleichwohl auf beiden Seiten. 

SV KAUFUNGEN

Die Situation: Zehn Spiele ohne Sieg, so lange dauerte die Negativserie der Lossetaler, bis am letzten Sonntag gegen Eichenzell in der Nachspielzeit mit zwei Treffern von Stürmer Niclas Thöne doch noch der Knoten platzte.

• Das Personal: „So gut sah es bei uns während der Saison nicht einmal aus, lediglich Kevin Hermansa fällt aus“, kann es Trainer Jörg Müller kaum glauben, am letzten Spieltag des Jahres nochmal aus dem Vollen schöpfen zu können.

• Das Ziel: Die Kaufunger schöpften neuen Mut und streben nach mehr. „Natürlich wollen wir gegen die starken Sandershäuser nachlegen. Mit einem Erfolg in die Pause zu gehen, ist in unserer Tabellensituation Gold wert“, sagt Müller. Und er stellt weiter fest: „Bei der 0:2-Niederlage in der Hinrunde haben wir ein gutes Spiel abgeliefert und sehr unglücklich durch individuelle Fehler verloren. Wir haben Respekt vor dem Gegner, aber keine Angst.“ Tatsächlich begleiteten die individuellen Fehler den SVK während der gesamten Runde. Ein Beleg dafür, dass das Team besser dastehen könnte.

TSG SANDERSHAUSEN • Die Situation: Kaum zu glauben, wie der Aufsteiger in dieser Spielzeit durch die Liga marschiert. Die Niestetaler um Trainer Friedhelm Janusch können personell nicht aus dem Vollen schöpfen, hatten aber Glück, dass es kaum längerfristige Ausfälle gab. Die wenigen konnten gut kompensiert werden. Zu Hause an der Heiligenröder Straße ist das Team eine Macht. Acht Siegen steht nur ein 1:1-Remis gegen Grebenstein gegenüber. Auswärts ist das Team durchaus verwundbar, wie zuletzt bei der 1:4-Pleite in Grebenstein. Dennoch holte die TSG in zehn Spielen zwölf Punkte.• Das Personal: Auch der Tabellendritte hat keine Personalsorgen, vermeldet alle Mann an Bord. • Das Ziel:„Wir wollen gewinnen“, gibt sich Trainer Friedhelm Janusch angriffslustig. In der Tat ist der Aufsteiger klarer Favorit, schließlich spielten die Niestetaler bisher eine überragende Runde. „Kaufungen ist besser, als es der Tabellenplatz aussagt. Wir haben den nötigen Respekt vor dem Gegner, und doch ist es unser Ziel, auf Platz zwei zu überwintern“, gibt der Coach vor. Die Chancen stehen auch deshalb gut, weil die Sandershäuser am vergangenen Spieltag nicht im Einsatz waren und ausgeruht in das Duell zum Jahresausklang gehen. Fotos: Andreas Fischer, Horst Schmidt/nh

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