Er stand im Finale von "Das Ding des Jahres"

Zu Gast bei Erfinder Gazi Avakhti: TV-Sender dreht in Niestetal

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Durch seinen „GA Shaker+“ ist er bekannt: Nun hat der TV-Sender „Welt der Wunder“ bei Gazi Avakhti in der Lagerhalle in Niestetal gedreht. Dort finden auch die Vorbereitungen für den Versand der Produkte statt.

Bekannt ist Gazi Avakhti durch die Sendung "Das Ding des Jahres". Nun stand er mit seiner Erfindung erneut vor der Kamera. Wir haben die Dreharbeiten unter die Lupe genommen.

Lässig lehnt Gazi Avakhti mit einer Hand in der Hosentasche und mit der anderen Hand seinen Kaffee haltend an der Wand vor seinem Schreibtisch und erzählt von seiner Erfindung – dem „GA Shaker+“. Derweil baut seine Frau Jana in der Küche Getränke, süße Backwaren und Knabbereien auf. Alles soll an diesem Tag perfekt sein, denn zu Gast bei der Firma GA11 Sports ist an diesem Tag ein TV-Team aus München, im Auftrag des TV-Senders „Welt der Wunder“.

Doch bevor die Dreharbeiten in der Lagerhalle in Niestetal-Heiligenrode beginnen, werden in einem Vorgespräch zwischen Gazi Avakhti, Redakteurin Charlotte und Kameramann Johannes noch die letzten Fragen, Unklarheiten und Unsicherheiten geklärt. Die Unterhaltung wirkt entspannt, also kein Grund zur Aufregung für den hauptberuflichen Personal-Trainer, der 2018 im Finale der Pro Sieben-Sendung „Das Ding des Jahres“ stand. „Es ist relativ entspannt. Man gewöhnt sich daran“, sagt der 39-Jährige, der schon etwa zehn Mal vor der Kamera stand. „Heute Morgen hatte ich schon noch ein kleines Spannungsgefühl. Das legt sich dann aber im Laufe des Gesprächs.“

Vorbereitungen für den perfekten Drehort

Während sich die Redakteurin noch kurz die Räume zeigen lässt, um einen Eindruck für den besten Drehort zu bekommen, holt ihr Kollege schon mal das Equipment aus dem Auto. Kurze Zeit später liegen auch schon einige schwarze Taschen mit Kabeln, Stativen, Scheinwerfern und Kameras auf dem Boden der Lagerhalle – und auch das Hintergrundmotiv für die Dreharbeiten ist gefunden: ein großes Bild der einzigartigen Trinkflasche gleich am Eingang der Lagerhalle.

Die Erfindung: Der „GA Shaker+“.

Die letzten Vorbereitungen für das Interview laufen: Jana Avakhti rückt mit einer Mitarbeiterin die Pappaufsteller mit den Shakern in die richtige Position und Kameramann Johannes baut währenddessen seine Technik auf. Wenige Minuten später steht Gazi Avakhti, der sein graues T-Shirt noch gegen ein weißes Hemd getauscht hat und nun ein Mikrofon am Oberteil befestigt bekommt, inmitten von drei Schweinwerfern. Alle Augen und Kameras sind auf ihn gerichtet.

Während Charlotte ihr Klemmbrett mit den Fragen in den Händen hält, kontrolliert Johannes noch ein letztes Mal den Bildausschnitt beider Kameras und setzt seine Kopfhörer auf, um den Ton am Set jederzeit zu überprüfen. Dann geht es los: Gazi Avakhti klatscht einmal in die Hände. Die Redakteurin beginnt, ihre Fragen an den Mann vor der Kamera zu stellen – alle Fragen beziehen sich auf die Person, seine Firma und seinen Shaker.

Schnittbilder sollen für Abwechslung sorgen

Alles ist ruhig, denn jedes kleinste Geräusch könnte die Dreharbeiten stören. Es ist ein Wechselspiel zwischen Redakteurin und Erfinder, der sich nur wenige Male verspricht und zumindest seinen letzten Satz noch mal wiederholen muss. In diesen kurzen Pausen können sich alle mal kurz erholen. Ein Räuspern hier, ein Schluck aus der Wasserflasche dort und die Dreharbeiten gehen auch schon weiter. Noch ein paar Fragen zur Produktion „Made in Germany“ und den Alleinstellungsmerkmalen des Produkts – und dann sind die anderthalb Stunden Interview auch schon vorbei. „Wir haben es“, sagt Charlotte. Der größte Teil ist geschafft.

Um das Video mit weiteren Motiven und Bildern zu füttern, dreht Johannes danach noch Videosequenzen von Gazi Avakhti während des täglichen Arbeitsablaufes in der Lagerhalle und mit dem Shaker in Aktion in einem Fitnessstudio. Dann ist der erste Drehtag für alle Beteiligten auch schon beendet. An einem anderen Tag werden in Gelsenkirchen, bei einem Partner der Firma, noch weitere Szenen gedreht.

Das fertige Video wird im kommenden Jahr auf dem TV-Sender „Welt der Wunder“ im Programm „Street Economy“ ausgestrahlt.

Welt der Wunder TV: Von der Sendung zum Sender

„Welt der Wunder TV“ ist ein frei empfangbarer, privatrechtlicher TV-Sender mit Sitz in München. Als Sendung war Welt der Wunder schon seit 1996 bekannt – erst bei Pro Sieben und dann bei RTL 2. Seit dem 16. Oktober 2013 ist Welt der Wunder ein eigener TV-Sender, der rund um die Uhr Dokus, Reportagen, Magazine aus den Bereichen Service, Wissen, Lifestyle und Unterhaltung überträgt. Geschäftsführer und Programmchef ist Hendrik Hey. Welt der Wunder TV ist frei über Satellit, Kabel, per Smart TV App, Mobile App und im Livestream unter weltderwunder.tv empfangbar.

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