Ostheopathin Tanja Witte nimmt sich Zeit für Patienten

Gesundheit finden im Fokus

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Auf Spurensuche: Um ihren Patienten zu helfen, betrachtet Tanja Witte ihre gesundheitliche Situation ganzheitlich.  

Vellmar. "Wir sind keine Wunderheiler.“ Tanja Witte macht sehr deutlich, dass die Osteopathie zwar sehr vielen Menschen helfen kann, dabei aber doch keine Lösung für alle Probleme verspricht. Dennoch ist es für sie wichtiger, Gesundheit zu finden, statt Krankheiten zu suchen.

Menschen, die in der Schulmedizin nicht mehr weiter kommen, dort als austherapiert gelten, suchen nicht selten die Hilfe von Tanja Witte. Die Osteopathin aus Vellmar nimmt sich Zeit für ihre Patienten, erstellt zunächst eine gründliche Anamnese, wenn zum Beispiel Patienten mit Schmerzen im Rücken, Schwindelgefühl oder Tinitus zu ihr kommen. Auch so genannte Schrei- und Spuckinder oder ältere Menschen mit neurologischen Problemen hoffen, dass sie ihnen helfen kann.

„Osteopathie basiert auf der Logik der Anatomie“, erklärt Tanja Witte, die sich als Heilpraktikerin auf Osteopathie spezialisiert hat. „Es ist meine Aufgabe, alle Bereiche des Körpers entsprechend dem Beschwerdebild des Patienten zusammen zu bringen und danach zu behandeln.“

Dafür nimmt sie sich Zeit. Ihr ist es wichtig, den Menschen kennenzulernen, der ihre Hilfe sucht. „Wir hetzen heutzutage von Termin zu Termin, nehmen uns aber keine Zeit für die Gesundheit“, erklärt die Osteopathin. „Zeit ist Luxus. Und den nehme ich mir für die Behandlung.“ Jedem ihrer Patienten begegnet sie neu, es gibt keine Routinefälle und die individuelle Behandlung eines jeden Einzelnen ist für sie zwingend.

Im Februar wurde die barrierefreie Praxis in Vellmar eröffnet, die neben einem Behandlungsraum auch über einen Ruheraum verfügt, in dem sich die Patienten auf Wunsch nach der Behandlung noch ein wenig ausruhen können, was den Behandlungseffekt noch verstärkt.

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Nach drei Behandlungen kann Tanja Witte meist schon abschätzen, ob sich etwas am Befinden des Patienten verbessert. Je länger das Beschwerdebild aber bereits schon vorliegt, desto länger dauert es häufig, es zu korrigieren.

„Für mich ist Osteopathie mehr als nur eine technische Methode“, erläutert die Heilpraktikerin, die sich im Bereich Kinder-Osteopathie fortgebildet. „Ich versuche, mit meinen Patienten gemeinsam ihre gesundheitliche Situation ganzheitlich zu erfassen und zu verbessern.“ Obwohl viele gesetzliche Krankenkassen ein Anteil an den Behandlungskosten übernehmen, zahlen die Patienten die Behandlung selbst. Der Anteil an privaten Krankenkassen, die einen Zuschuss beisteuern, ist höher.

„Auch wenn ich mir viel Zeit für meine Patienten nehme, wahre ich die Balance zwischen Mitgefühl und beruflicher Distanz“, sagt Tanja Witte und fügt lachend hinzu: „Wenn ich herausfinde, ob die Rückenschmerzen etwas mit der Verdauung zu tun haben oder ob das Narbengewebe mit dem Heranwachsen verbunden ist, komme ich mir manchmal wie ein Detektiv vor.“    zgi

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