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Als Bürgermeister von Nieste wiedergewählt: Paul holte 87,3 Prozent

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Blumen
Blumen für den erfolgreichen Kandidaten: Ehefrau Janet freute sich mit ihrem Mann Edgar Paul über das Wahlergebnis. Der jetzige Bürgermeister von Nieste wurde gestern für weitere sechs Jahre als Chef ins Rathaus gewählt. Foto: Schindler

Nieste. Punkt 18 Uhr am Sonntag schloss das – einzige – Wahllokal in der 2000-Seelen-Gemeinde Nieste, 20 Minuten später stand das Ergebnis der Bürgermeisterwahl fest:

Die Niester wollen, dass der jetzige Verwaltungschef auch der zukünftige ist; eine überwältigende Mehrheit von 87,3 Prozent votierte für eine dritte Amtszeit von Edgar Paul. Der 61-jährige SPD-Mann hatte keinen Gegenkandidaten, trotzdem musste er sich erst einmal die Schweißperlen im Gesicht trocknen. Dann nahm er erleichtert die zahlreichen Glückwünsche aus Nieste und den Nachbargemeinden entgegen.

50,9 Prozent der 1467 Wahlberechtigten hatten von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. 746 Stimmen wurden abgegeben, 651 lauteten auf Ja – eine Quote von 87,3 Prozent.

Edgar Paul, der die Bürger im Vorfeld mit einem starken Appell zur Wahl aufgefordert hatte, dankte für das Vertrauen. Die 81 abgegebenen Nein-Stimmen nahm er zum Anlass, für das Großprojekt seiner nächsten Amtszeit zu werben. Mit den Plänen für den Abriss der maroden, denkmalgeschützten Gaststätte Ketzer als Voraussetzung für ein attraktives Einkaufszentrum im Ortszentrum habe er offenbar „noch nicht alle erreicht“.

Als einer der Ersten gratulierte SPD-Unterbezirksvorsitzender und Landrat Uwe Schmidt dem frisch gewählten Kandidaten. Obwohl im Gemeindeparlament ausschließlich SPD-Mitglieder vertreten seien, habe sich Paul an „demokratische Gepflogenheiten gehalten“ und andere Gruppen, darunter die CDU, beteiligt, sagte Schmidt.

Einen „prima Kollegen“ nannte Michael Steisel als Sprecher der Bürgermeister im Landkreis den wiedergewählten Niester Verwaltungschef.

Glückwünsche und rote Blumen kamen vom stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Uwe Blumenstein. Und selbst der CDU-Ortsverband sprach von einem „tollen Wahlergebnis“. Paul habe in der Vergangenheit „fast alles richtig gemacht“, sagte Unionsvorsitzender Hans-Joachim Würfel.

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