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22-Jähriger wird mit intimen Videos erpresst

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Von: Amira Sayed El Ahl

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Polizeiauto mit Schriftzug
Die Polizei warnt davor, intime Videos im Internet auszutauschen © Symbolbild: Fabian Strauch/dpa

Am Montagnachmittag erstattete ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Kassel Anzeige bei der Polizei in Kassel, weil er Opfer einer sexuellen Erpressung geworden ist.

Kreis Kassel – Wer über soziale Netzwerke intime Videoaufnahmen austauscht, kann schnell Opfer einer Erpressung werden. So erging es auch einem 22-Jährigen aus dem Landkreis Kassel, der am Montagnachmittag bei der Polizei Anzeige erstattete. In den vergangenen Wochen war er jedoch nicht der einzig Fall in Nordhessen – häufig waren dabei nach Angaben der Polizei eher jüngere Menschen die Opfer.

Aus diesem Grund möchte die Polizei vor dieser Masche, der bereits seit längerer Zeit grassierenden „Sextortion“, warnen.

Der 22-Jährige hatte er am Sonntag über ein Soziales Netzwerk eine Nachricht von einer ihm unbekannten, attraktiven jungen Frau bekommen. Als er darauf antwortete, kam es zu einer regen Unterhaltung. Im weiteren Verlauf schlug die Frau ihm vor, auf eine Videochat-App zu wechseln. Diese App lud sich der 22-Jährige runter und trat über eine E-Mail-Adresse, die ihm zuvor genannt worden war, einem Videochat bei. Ausgehend von der Frau kam es dann zum Austausch von intimen Aufnahmen.

Anschließend bekam der 22-Jährige sofort Nachrichten der Erpresser, dass er 500 Euro an ein ausländisches Konto überweisen müsse, ansonsten werde man die Aufnahmen von ihm an alle seine Freunde in dem Sozialen Netzwerk schicken und sie zusätzlich auf eine Videoplattform hochladen. (Amira Sayed El Ahl)

Informationen und Tipps zum Schutz vor „Sextortion“ unter: polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sextortion/

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