Putte mit Schneehäubchen

Die Gartenanlage von Schloss Wilhelmsthal wurde als fächerförmiges Dreiachsensystem geplant. Die Mittelachse war als wasserführender Kaskadenlauf gedacht, der in das ursprünglich in strenger barocker Symmetrie eingefasste Schlossbassin mündete. Die Ausführung wurde teilweise umgesetzt. Um 1800 wird der Park zu einem Landschaftspark mit lockerer Bewaldung weiterentwickelt. In einem lang gestreckten Hügel der Nordachse befindet sich der ehemalige Eiskeller. Aus der Anfangsphase ist heute nur noch die Grotte erhalten, welche das Glanzstück der Südachse darstellt. Ursprünglich war sie mit Muscheln und Glas dekoriert. Die vergoldeten Putten waren zu jener Zeit über die Parkanlage verteilt. Die besterhaltenen zierten später die Balustrade der Grotte, sind aber heute stark restaurierungsbedürftig. Der vor ihr liegende Kanal mit den Wasserspielen wurde erst nach dem Weltkrieg rekonstruiert. (swe/wikipedia) Foto: Brosche

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