35 Haushalte betroffen 

Wartungsarbeiten der EAM: Anwohner von zwei Straßen in Breitenbach bleiben ohne Strom

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Für einige Stunden ohne Strom: Häuser in der Johannesstraße und Emserhofer Straße in Breitenbach. 

Schauenburg. Im Schauenburger Ortsteil Breitenbach stellt das Energieversorgungsunternehmen EAM am Donnerstag den Strom wegen Wartungsarbeiten ab – und sorgt für Ärger bei Anwohnern.

Betroffen sind rund 35 Haushalte in der Emserhoferstraße (8 bis 16 Uhr) und die Johannesstraße (8 bis 13 Uhr).

In der Johannesstraße wird ein etwa 300 Meter langes Niederspannungskabel gegen ein neues Kabel ausgetauscht. In der benachbarten Emserhofer Straße wird im Zuge der Sanierung ein Kabelverteilerschrank gegen einen Verteilerschrank ausgetauscht.

Anwohner beklagen zu späte Information

Die Anwohner wurden am Dienstag per Flyerüber den Ausfall informiert. Zu spät, klagt ein besorgter Anwohner. „Gestern lag der Flyer erst im Briefkasten und jetzt wird der Strom schon abgestellt.“ Vor allem kranke Menschen, die auf medizinische Hilfsmittel und Notfallgeräte angewiesen sind, müssten sich auf den Stromausfall einstellen, „Das muss man planen können“, sagt er. Dafür sei eine Ankündigung zwei Tage im Vorraus „eine Frechheit“.

In solchen Fällen versuche man von Seiten des Energieversorgers, im individuellen Fall eine Lösung zu finden, erklärt Sandra Hübner von der EAM-Pressestelle. Betroffene, die auf medizinische Hilfen angewiesen sind, sollten sich telefonisch melden und ihren Fall schildern. Für den Ausfall in Breitenbach sei kein solcher Fall gemeldet worden.

Auch bei der Benachrichtung handelt EAM im gesetzlichen Rahmen: 24 Stunden im Vorraus muss der Energieversorger über das Abstellen des Stroms informieren. „Mit zwei Tagen haben wir den Anwohnern noch mehr Luft gegeben“, sagt Sandra Hübner von der EAM-Pressestelle.

Stromausfall hat Auswirkungen auf Lebensmittel

Auswirkungen hat der Stromausfall auch auf Lebensmittel, die in Kühlschränken und Gefriertruen gelagert sind. Rohes Fleisch, Fisch und Geflügel kann schnell verderben, wenn sie wenige Stunden nicht gekühlt sind. Dafür übernimmmt der Energieversorger keine Haftung. Genauso wie für mögliche Schäden an elektronischen Geräten durch den Ausfall und das Wiedereinschalten. Die würden nur übernommen, wenn der Stromausfall fahrlässig herbeigeführt wurde.

Auch das ärgert die Anwohner – ist gestzlich aber so verordnet. „Wir handeln da nach den Vorschriften“, sagt Hübner.

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