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Michael Plätzer geht für die SPD Schauenburg ins Rennen

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Von: Sven Kühling

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Hier fühlt er sich wohl: Michael Plätzer gemeinsam mit Ehefrau Marion und Tochter Lea in seinem Garten in Elgershausen.
Hier fühlt er sich wohl: Michael Plätzer gemeinsam mit Ehefrau Marion und Tochter Lea in seinem Garten in Elgershausen. © privat/nh

Am 12. Februar wird in Schauenburg der Bürgermeister gewählt. Zur Wahl stehen Amtsinhaber Michael Plätzer (SPD) sowie die Einzelbewerber Heinz-Walter Schäffer und Sven Wille. Wir stellen die Kandidaten vor.

Schauenburg – Obwohl seine Tochter bereits 23 Jahre alt ist, zieht es Michael Plätzer in seinem Wohngebiet Fiedelhof Süd immer wieder zum Kinderspielplatz. Er genieße das Leben auf dem neu gestalteten Gelände, sagt er. „Hier gehe ich gerne hin. Da kommen Leute sogar von außerhalb, um hier mit ihren Kindern zu spielen.“

Der Spaziergang zum Spielplatz passt außerdem dazu, dass sich der 53-Jährige in seiner politischen Arbeit besonders für den Nachwuchs einsetzt. Bei der Bürgermeisterwahl am 12. Februar geht der Amtsinhaber erneut für die SPD ins Rennen. Es wäre seine zweite Amtszeit.

Zurück zu den Kindern: Als er vor sechs Jahren die Amtsgeschäfte übernahm, habe es in der Gemeinde 15 Kita-Gruppen gegeben, zwei seien in Vorbereitung gewesen. „Mittlerweile haben wir hier 25 Gruppen“, sagt Plätzer. Eine besondere Aufgabe sei nicht nur gewesen, den Raum dafür zu schaffen, sondern auch das Personal zu bekommen. „Bisher ist uns das geglückt.“ Jüngstes Projekt: ein Anbau an die Kita Hirzsteinzwerge in Elgershausen. Dieser ist bereits seit 1. Dezember in Betrieb, so Plätzer. „Jetzt kommen noch im Frühjahr die Außenanlagen dran.“

Die Entwicklung der Kindertagesstätten will Plätzer als Schwerpunkt beibehalten. Es fehle in den fünf Ortsteilen jetzt nur noch eine Erneuerung: am Haus Kleiner Bär ebenfalls in Elgershausen.

Als einen weiteren Kernpunkt nennt der Sozialdemokrat noch den Ausbau des ÖPNV. Dabei gehe es nicht nur um die Verbesserung der Verbindungen zwischen den Dörfern. „Es geht auch um den innerörtlichen Nahverkehr.“ Manche Wohnstraßen seien von der Hauptstraße soweit entfernt, dass ältere Menschen Probleme hätten, zu Fuß bis zur Hauptstraße und damit zur nächsten Haltestelle zu laufen.

Als weitere Schwerpunkte nennt Plätzer noch, die bestehende Infrastruktur zu erhalten und die Gemeinde „krisensicher zu machen“. Zwei große Notstromaggregate habe man schon gekauft, berichtet er. Auch die Wasserversorgung sei bereits für den Krisenfall gewappnet. „Das haben wir schon.“

Außerdem will der SPD-Kandidat eine Nahversorgung in jedem Ortsteil sowie den Ausbau der Radwege – etwa nach Bad Emstal – sowie eine Verbesserung der Verkehrssituation entlang der Korbacher Straße schaffen. „Das ist in allen Ortsteilen ein großes Thema.“ (Sven Kühling)

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