"Dancing in the Muuuhnlight"-Festival

Festival am 26. und 27. Juli: Techno- und Hiphop-Fans feiern in Schauenburg 

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Ein riesiges Schiff, behängt mit Lichterketten, ist das Schmuckstück der selbst gebauten Kulisse an dem Festival-Wochenende in Hoof.

„Man kann es sich wie die ’Fusion’ auf dem Dorf vorstellen“, sagt Dirk Neurath, Veranstalter des „Dancing in the Muuuhnlight“-Festivals in Schauenburg-Hoof.

Zur Erinnerung: Die Fusion, das ist das Festival, das kürzlich wieder rund 70.000 Besucher auf den ehemaligen Militärflugplatz in Lärz nahe des Sees Müritz in Mecklenburg-Vorpommern gelockt und vor allem aufgrund der Debatte um eine Polizeiwache auf dem Festival-Gelände für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Ganz so viele Besucher werden es in Hoof wohl eher nicht. Einen solchen Wirbel wie die „Fusion“ dürfte das „Dancing in the Muuuhnlight“ (ein Wortspiel aus dem englischen „Dancing in the Moonlight“, also „Tanzen im Mondlicht“, und der das Logo zierenden Kuh) bei den Behörden auch nicht verursachen. Doch eines ist sicher: Wenn am Samstag, 27. Juli, das kleine Waldstück mitten in den Feldern zwischen dem Schauenburger Ortsteil Hoof und der A 44 zum inzwischen dritten Mal zu einem fluoreszierenden Mini-Festival mit Dekor der Marke Eigenbau wird, dann hat das in der Region durchaus ein Alleinstellungsmerkmal.

Und nicht zu vergessen: Tags zuvor, am Freitag, 26. Juli, stimmt Veranstalter Dirk Neurath die Partymeute, die inzwischen aus ganz Deutschland nach Schauenburg reist, in derselben Location unter dem Programmtitel „!Luna – Finest Black Beatz“ schon mal mit Hip-Hop-Beats diverser Szenekünstler ein. Größter Star am Freitag ist der aus Polen stammende DJ Tomekk. Beim „Muuuhnlight“ tritt das Hamburger DJ-Duo Disco Boys zu später Stunde auf. Was das große Vorbild nördlich von Berlin und das „Dancing in the Muuuhnlight“ eint, ist das Programm mit überwiegend elektronischer Musik. Dazu kommen in Schauenburg ein Garten, ein riesiger, selbst gebastelter Mond und zehntausend Lichter an zwei Bühnen, vor denen bis tief in die Nacht getanzt wird.

Auch Zelten ist möglich

Das Festival-Gelände befindet sich unweit des Schauenburger Ortsteils Hoof. Die Wegbeschreibung gibt der Veranstalter auf der Homepage wie folgt an: In Hoof von der Korbacher Straße in die Straße Wahlgemeinde abbiegen, dann circa 600 Meter geradeaus bis über die Bahnschienen und anschließend links abbiegen. Dann immer geradeaus den Berg hoch bis zum Ziel. Parkplätze gibt es auf der Nachbarwiese.

Wer mit den Öffentlichen anreisen möchte, kann von Kassel, Bahnhof Wilhelmshöhe, stündlich den Bus der Linie 53 nach Schauenburg-Hoof nehmen. Freitags fährt auch die Linie 52 ab Bahnhof Wilhelmshöhe via Königsplatz halbstündlich.

Die Besucher können auf einer nur etwa 200 Meter entfernten Wiese zelten. Bei schlechtem Wetter wird das Festival-Gelände in Hoof auch teilweise überdacht. Mit dem Kauf einer Karte unterstützen Besucher zudem einen guten Zweck: Drei Euro von jedem verkauften Ticket – sowohl für das „!Luna“ als auch für das „Dancing in the Muuuhnlight“ – gehen an den Verein „Kleine Riesen Nordhessen“.

Das Programm:

!Luna am Freitag, 26. Juli: DJ Tomekk, Eskei 83, DJ Ray-D, DJ Jellin, DJ Chilly T, DJ Mighty Mike, DJ KayFresh, DJ Rene

Dancing in the Muuuhnlight am Samstag, 27. Juli: The Disco Boys, Milk & Sugar, Tanith, DJ Chi, Soma Load, Der Schmeisser, DJ Friday, Newman 

Tickets je Festival-Abend kosten 15 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse. Karten und weitere Infos unter: luna-finestblackbeatz.de und dancinginthemuuuhnlight.de

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