1. Startseite
  2. Lokales
  3. Kreis Kassel
  4. Schauenburg

Neuer Plan für den Pumptrack: Schauenburger Parlament spricht sich für Rad-Parcours aus

Erstellt:

Von: Sebastian Schaffner

Kommentare

So sieht ein Pumptrack aus. Unser
So sieht ein Pumptrack aus. Unser © Sonja Ber

Wie andere Kommunen im Kreis Kassel überlegt auch die Gemeinde Schauenburg, einen Pumptrack zu bauen. Das Gemeindeparlament hat sich jetzt auf einen neuen potenziellen Standort für so einen vor allem bei jungen Menschen beliebten Rundkurs geeinigt: direkt neben der Schauenburghalle im Ortsteil Hoof.

Schauenburg – Das Gremium hat am Donnerstagabend vor allem mit Stimmen von CDU und SPD den neuen Plan beschlossen. Die Pumptrack-Pläne stehen allerdings noch ganz am Anfang. Wie genau die wellige Strecke für Mountainbikes, BMX- und andere Räder aussehen könnte und was der Bau der Anlage kosten würde, ist noch völlig unklar. Diese Fragen soll nun die Verwaltung klären.

Zuvor hatten die Grünen vorgeschlagen, die Strecke südlich des Lärmschutzwalles an der A 44 in Elgershausen zu bauen. Diese Fläche ist allerdings schon als Ausgleichsfläche für die Erweiterung des Gewerbegebiets Hilschen vorgesehen und jetzt aus dem Rennen.

Der neue Standort zwischen Schauenburghalle und Sportplatz wird derzeit noch von der Firma Deutsche Glasfaser als Baulager genutzt. Zudem entzündet die Feuerwehr auf dem Areal traditionell das Osterfeuer. Bürgermeister Michael Plätzer (SPD) kündigte Gespräche mit der Feuerwehr an, sollte die Anlage den Osterfeuer-Standort tangieren.

Er sagte auch, dass er einen Verein finden wolle, der den Pumptrack betreibt. Dem entgegnete Hans-Jürgen Heinemann von den Grünen: „Wir brauchen für eine unversiegelte Fläche doch keinen Betreiber. Jeder Spielplatz ist haftungsrechtlich auch abgesichert.“

Der Bürgermeister kündigte an, zum Beispiel über die Jugendpflege abfragen zu wollen, wie viele Jugendliche die Anlage voraussichtlich nutzen würden.

Mit Blick auf Überlegungen in Baunatal, ebenfalls einen neuen Pumptrack zu bauen, sagte Kerstin Müller-Leibold (Offensive): „Wir müssen unsere Anlage ja nicht als Konkurrenz sehen.“ Das sah auch Martina Zindel (SPD) so: „Wir nehmen niemandem etwas weg.“ Sie sei überzeugt, „dass die Schauenburger den Pumptrack nutzen, egal ob es in Baunatal auch einen gibt oder nicht“.

Auch interessant

Kommentare