Zum 10. Dezember

Schneller per Bus von Breitenbach  nach Großenritte

+
Bisher noch Endstation: Der Bus 152 (Bild), der in Naumburg startet, fährt derzeit nur bis Breitenbach. Dort müssen Fahrgäste in den Bus 52 umsteigen. 

Schauenburg. Die Busverbindung zwischen Breitenbach und Großenritte soll verbessert werden. Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember wird die Buslinie 152 verlängert. 

Wer momentan von Breitenbach oder Martinhagen mit dem Bus in die Kasseler Innenstadt fahren will, hat eine relativ schnelle Verbindung mit der Buslinie 52. Ohne Umsteigen ist er in gut 40 Minuten auf dem Königsplatz. Anders sieht es bisher für Leute aus, die im VW-Werk arbeiten. Sie sind oft deutlich über eine Stunde unterwegs, mit bis zu zwei Umstiegen. Und auch wer zum Ärztezentrum in Großenritte muss, kommt nicht auf direktem Weg dorthin. An der Haltestelle „Am Brand“ heißt es Umsteigen in den Bus 51. Da kann die Fahrt schon mal fast eine dreiviertel Stunde dauern.

Das soll nun mit dem Fahrplanwechsel besser werden: Ab dem 10. Dezember wird der Bus 152, von Naumburg kommend, nicht mehr in Breitenbach enden, sondern weiter nach Baunatal-Großenritte fahren. Dadurch verkürze sich die Reisezeit für Schauenburger zur Baunataler Innenstadt von 24 auf 14 Minuten, teilte Sabine Herms, Pressesprecherin des Verkehrsverbunds NVV auf Anfrage mit. Auch für Fahrgäste, die ins VW-Werk oder zum Kasseler Auestadion wollen gehe es nun schneller. Denn in Großenritte am Bahnhof können sie auf die Straßenbahnlinie 5 umsteigen, mit einer Wartezeit von maximal drei Minuten. Bisher gab es nach Großenritte ein Anrufsammeltaxi. Das sei aber nicht so attraktiv, meinte Herms.

Es handele sich um ein zusätzliches Nahverkehrsangebot im Stundentakt, die Firma Bonte setze einen zusätzlichen Bus ein, versicherte Herms. Die Kosten dafür würden sich der NVV einerseits und der Landkreis Kassel, die Stadt Baunatal und die Gemeinde Schauenburg teilen, sagte Herms. Schauenburg muss 35 000 Euro bezahlen, wie Bürgermeister Michael Plätzer kürzlich mitteilte. Kleiner Wermutstropfen: Die verlängerte Buslinie wird nur werktags angeboten.

Bürgermeister Plätzer hat inzwischen eine weitere Verbesserung des Mobilitätsangebots in Schauenburg in Aussicht gestellt: Die Gemeinde verhandele momentan mit der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ über die finanzielle Förderung eines Bürgerbusses. Dieser könnte beispielsweise für Einwohner, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, als Zubringer zu den Linienbus-Haltestellen dienen. Die Anschaffung des Busses werde zu 100 Prozent gefördert, sagte Plätzer. Er rechne damit, dass dieser Bus schon Anfang 2019 rollen werde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.