Muuuhnlight-Festival

Wenn der Mond aufgeht: Tausende Musik-Fans feierten in Hoof

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Ein altes Schiff wurde zur Tanzfläche: Die Muuuhnlight-Macher überzeugten nicht nur mit erstklassiger Musik, sondern auch mit atemberaubender Dekoration.

Von Mondlicht, über Plüsch bis Techno-Mucke: Am Freitag und Samstag kamen tausende Techno- und Hiphop-Fans nach Schauenburg, um beim Muuuhnlight-Festival zu feiern. 

Sich einen Weg zu den zwei Haupttanzfläche zu bahnen, ist eine echte Herausforderung. Die ersten Meter gen wummernder Bässe gerade hinter sich gebracht, gerät der Publikumsverkehr am Samstag oberhalb von Hoof auch schon ins Stocken.

Daniel Kitta und Heiko Hamburg bleiben wie verzaubert kurz hinter dem Eingang zum Muuuhnlight-Festival stehen, blicken in ein wahres Meer aus unzähligen Lämpchen, die vor ihnen in durchsichtigen Plastikkugeln in den Bäumen baumeln. „Das ist ja Wahnsinn“, entfährt es dem völlig überwältigten Daniel, während er auch schon sein Handy zückt, um mit Kumpel Heiko die ersten Selfies zu schießen. Schnell ist klar: Wie schon beim Luna-HipHop-Event am Freitag, gibt es auch hier nicht nur mächtig was auf die Ohren, sondern auch jede Menge für die Augen.

Waren ganz verzaubert von der schillernden Muuuhnlight-Welt: Daniel Kitta (links) und Heiko Hamburg.

Hinter den jungen Männern bildet sich rasch eine lange Schlange, alle wollen diesen magischen Moment festhalten. Auch Ina Mühlenberg, die aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskommt. „Ich habe beim Aufhängen der Lichterketten geholfen“, verrät sie und ist voller Stolz und Freude, dass das Ergebnis so gut ankommt. 

Am riesigen Mond, der das gesamte Gelände zwischen Mais- und Getreidefeldern in ein mystisches Licht taucht, war sie zwar nicht beteiligt, für ein gemeinsames Foto mit ihren Freundinnen muss er dennoch herhalten. „Wir finden es einfach mega, dass hier bei uns im kleinen Hoof so etwas Gigantisches stattfindet“, freut sich Ina und entschwindet zwischen tausenden Elektrofans in Richtung Tanzflächen, wo alle auf den Auftritt der legendären Disco Boys warten.

Dort könnte sie auch auf Tanja Seipel, Doro Schmidt und Yvonne Müller treffen, die nämlich sind schon etwas weiter gekommen – nur nicht zum Tanzen, denn auch mitten im Muuuhnlight-Land herrscht Selfiealarm. Ein mit grünem Plüsch überzogener Twingo schreit förmlich nach einem Foto, wie auch das riesige Holzschiff, das kunterbunt illuminiert alle Blicke auf sich zieht. „Das ist hier alles mit so dermaßen viel Liebe gemacht worden, Respekt“, lobt Seipel das Team um Veranstalter Dirk Neurath und kommt aus dem Staunen gar nicht wieder heraus. 

Heizte den Fans ein: der Kasseler DJ Chi.

Die Musik, die der Kasseler DJ Chi hinter ihr gen Abendhimmel schickt, wird da beinahe zur Nebensache. Aber nur beinahe, denn als sich die buntgemischte Feierschar zu später Stunde erst einmal an die funkelnde Partywelt gewöhnt hat, dreht sich beim Muuuhnlight-Festival schließlich alles nur noch um eins: satte Elektro- und Techno-Beats.

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