Konjunkturprogramm von Bund und Land: Kindergarten und Sporthalle profitieren

Sparen bei Sonnenschein

Gut zu erkennen: Auf dem Dach des Kindergartens Sonnenhang in Hohenkirchen wurde in diesen Tagen eine Fotovoltaik-Anlage installiert. Mit Einnahmen von jährlich 7800 Euro rechnet die Gemeinde. Fotos: Wewetzer

espenau. Verbesserung der Energietechnik bei öffentlichen Gebäuden - darauf legen Bund und Land bei der Vergabe der Mittel aus dem Konjunkturprogramm besonderen Wert. Dem kommt die Gemeinde Espenau mit zwei Projekten entgegen.

Auf dem Kindergarten Sonnenhang wurde jetzt mit Geld aus den Bundes- und Landesprogrammen eine leistungsstarke Fotovoltaik-Anlage installiert, berichtete Bürgermeister Michael Wielert. 70 000 Euro wurden über das Konjunkturprogramm in das Fotovoltaik-Projekt auf dem Dach des Kindergartens investiert. Die Gemeinde Espenau rechnet daraus ab 2010 mit jährlichen Einnahmen von 7800 Euro.

Auch die in die Jahre gekommene Sporthalle in Hohenkirchen soll energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Dafür liegt das Investitionsvolumen deutlich höher als beim Kindergarten. Für 350 000 Euro wurden jetzt die Arbeiten an der Sporthalle am Fußballplatz ausgeschrieben. Dort wird das Leistungsprofil ähnlich aussehen wie bei der energietechnischen Sanierung der Gemeindeverwaltung, die bis auf wenige Restarbeiten kurz vor dem Abschluss steht. Der Unterschied: Die beim Rathaus anfallenden Kosten von rund 125 000 Euro werden nicht über das Konjunkturprogramm finanziert, sondern aus Eigenmitteln bestritten.

Auch bei der Sporthalle werden die alten Fenster durch moderne, wärmeisolierte ausgetauscht. Und auch die Außenwände erhalten eine neue Dämmung. 310 000 Euro der veranschlagten Gesamtkosten kommen aus dem Topf des Bundes, die Restsumme von 40 000 Euro steuert das Land Hessen bei.

Start in den Osterferien

Mit den Arbeiten begonnen werden soll nach Auskunft Christian Steltmanns, in der Espenauer Gemeindeverwaltung Leiter des Fachbereichs 3 für Wohnen, Bauen und Umwelt, im kommenden Jahr in den Osterferien.

Dann werden zuerst die Fenster des Gebäudes aus den 60er-Jahren ausgetauscht, bevor die Dämmarbeiten an der Außenfront an die Reihe kommen. In den Sommerferien sollen dann die Restarbeiten wie die Optimierung der Haustechnik, der Heizung und der Duschen vorgenommen werden.

Von Stefan Wewetzer

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