Arbeiten an der Erich-Kästner-Schule in Baunatal verlaufen nach Plan

Sporthalle bis Jahresende saniert

Nachdem die Entkernung der Sporthalle an der Erich-Kästner-Schule in Baunatal fertig ist, finden nun die Trockenbauarbeiten statt. Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein.
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Nachdem die Entkernung der Sporthalle an der Erich-Kästner-Schule in Baunatal fertig ist, finden nun die Trockenbauarbeiten statt. Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein.

Die Arbeiten im Zuge der grundhaften Sanierung der Sporthalle an der Erich-Kästner-Schule in Baunatal schreiten deutlich voran. Die Entkernungsarbeiten seien abgeschlossen, und damit rund ein Viertel der Arbeiten an der Großbaustelle, wie Vertreter des Landkreises, der Schule und des projektleitenden Architekturbüros am Mittwoch während eines Baustellenrundgangs erläuterten.

Baunatal - Begonnen hatten die Arbeiten im März. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein und die Sporthalle in neuem Glanz erstrahlen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei insgesamt 4,5 Millionen Euro, wovon 2,1 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP II des Bundes stammen. 1,3 Millionen Euro trägt die Stadt Baunatal, da die Halle auch von städtischen Vereinen genutzt wird. Die übrigen Kosten von 1,1 Millionen Euro steuert der Landkreis aus seinem Haushalt bei.

„Die Sporthalle soll im Grunde komplett neu aufgebaut werden. Der Eingangsbereich soll eine neue Optik bekommen. Um eine bessere Struktur zu schaffen, wurden Wände herausgenommen, um die Sporthalle an die heutigen Maßstäbe und Bedürfnisse anzupassen“, erläuterte Stephan Grunewald, der beim Landkreis Kassel für das Bauvorhaben verantwortlich zeichnet.

So soll die Sporthalle nach der Sanierung barrierefrei und auch mit einem Behinderten-WC ausgestattet sein. Zudem wird das Dach erneuert, ebenso Fenster und Türen. Hinzu kommen neue Deckenstrahlplatten für die Beheizung mit integrierter Belüftung. Vorgesehen sind darüber hinaus eine neue Tribüne sowie neue Sportgeräte. Glasfaser-Leitungen sorgen dafür, dass künftig problemlos auch Tablets im Sportunterricht genutzt werden könnten.

Energieeffizienter werden soll die Halle durch die Dämmung der Außenfassade, die neuen Fenster sowie eine Beleuchtung auf LED-Basis. Laut Kreissprecher Harald Kühlborn könnten so rund 7000 Euro an Energiekosten pro Jahr eingespart werden.

„Der hohe Sanierungsbedarf der aus den 1970er-Jahren stammenden Sporthalle sei bereits vor einigen Jahren während eines Prüfprogramms von Sporthallen des Landkreises aufgefallen“, erläuterte Kreissprecher Harald Kühlborn.

Trotz der Coronapandemie sei die Sanierung voll im Zeit- und Bauplan, sagte Projektleiterin Anika Siebert vom Architekturbüro RSE in Kassel. Rund drei Viertel der gesamten notwendigen Arbeiten seien bereits an entsprechende Firmen vergeben. Wenig Einfluss habe man laut Grunewald hingegen auf kurzfristige Preissteigerungen. So mangele es derzeit am Markt etwa an Holz, zudem würden die Preise für Stahl geradezu explodieren. Dennoch sei es bisher gelungen, das relativ enge Budget einzuhalten.

Von Daniel Göbel

Die in die Jahre gekommene Sporthalle aus den 1970er-Jahren wird derzeit komplett saniert.

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