Diebstahl

Trickdiebe geben sich als Messerschleifer aus und erbeuten Schmuck in Helsa

Als Messerschleifer gaben sich zwei unbekannte Trickdiebe am Donnerstag in Helsa aus. Wie die Polizei am Freitag mitteilt, gelangten die Trickdiebe so in die Wohnung einer Frau und erbeuteten mehrere Schmuckstücke. 

Helsa – Die Frau schilderte den Beamten, dass die beiden Unbekannten an der Wohnungstür in der Fröbelstraße, nahe Klingenberg, in der Zeit zwischen 11 und 12 Uhr angeboten hatten, ihre Messer zu schleifen. Die Seniorin ließ die Männer in die Wohnung, wo einer der beiden tatsächlich ihre Messer wetzte, während der andere kurz die Küche verließ.

Den Diebstahl des Schmucks aus dem Schlafzimmer bemerkte die Frau, nachdem die beiden Täter die Wohnung verlassen hatten. Als die Polizei eintraf, fehlte jede Spur von den Betrügern. Die Unbekannten sollen auch bei Nachbarn in dem Mehrparteienhaus geklingelt haben. Weitere Diebstähle wurden bislang aber nicht bekannt.

Einer der Täter soll 25 bis 35 Jahre alt, etwa 1,90 Meter groß, kräftig gebaut und schwarz gekleidet sein sowie dunkle mittellange Haare haben. Der zweite soll 25 bis 35 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß sein, kurze blonde Haare haben und eine rote Jacke mit schwarzem Innenfutter und Jeans getragen haben. 

Hinweise  an die Polizei unter Tel. 0561 / 91 00.

Diese Tipps gibt die Polizei zum Schutz vor Trickdiebstahl

  • Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
  • Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.
  • Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.
  • Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.

Rubriklistenbild: © dpa

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