Vellmar empfängt am Sonntag Wettenberg 

Drönner: „Der Funke muss überspringen“

Maßnehmen: Frederik Drönner spielt mit dem Oberligisten TSV Vellmar am Sonntag in der Großsporthalle gegen die HSG Wettenberg. Foto: dieter schachschneider

Nach einem Spieltag Pause ist gleich wieder Heimspielzeit für den TSV Vellmar in der Handball-Oberliga. Am Sonntag um 18 Uhr stellt sich der Tabellenzehnte HSG Wettenberg in der Vellmarer Großsporthalle vor. Frederik Drönner kam vor der Saison vom Drittligisten GSV Eintracht Baunatal zum TSV.

Nachdem der 22-Jährige in den ersten Spielen etwas Ladehemmung hatte, traf er in der letzten Partie gegen Kleenheim/Langgöns gleich siebenmal.

Die Verletzung

Frederik Drönner hatte sich Anfang Mai im Abschlusstraining zum letzten Saisonspiel des Drittligisten Eintracht Baunatal eine Verletzung zugezogen. Einen Bruch der Stirnhöhle, eine Blessur, die selbst für einen an heftigen Körperkontakt gewöhnten Handballer selten ist. Gottseidank heilte alle schnell, so dass Drönner nicht in der Vellmarer Vorbereitung fehlte. „Alles ist in Ordnung“, sagt Drönner. „Auch Ängste sind keine geblieben.“

Die neue Umgebung

„Natürlich ist bei einem Wechsel erst einmal alles neu“, sagt Drönner. „Neue Mannschaft, Liga, neue Gegner.“ Aber in Vellmar werde es einem leicht gemacht, sich an das Neue zu gewöhnen.

Der Frust

Bis jetzt hat es für den Aufsteiger TSV Vellmar in der Oberliga nur Niederlagen gegeben, ist da die Frustration nicht groß? „Wir wussten alle, dass es sehr schwer wird“, sagt „Freddy“ Drönner. „Aber die Stimmung in der Mannschaft ist immer noch bestens. Und wir schauen eigentlich stets nach vorn“. Man habe sich ja auch weiterentwickelt, Fortschritte gemacht: „Es sind die kleinen Fehler, die sich dann im Spiel summiere, weil jeder einen zu viel macht.“ Aber trotzdem sei man gegenüber dem ersten Spiel einen großen Schritt weitergekommen, wie auch die Partie gegen Kleenheim zeigte. „Eigentlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den ersten Punkt holen“, sagt Drönner.

Die HSG Wettenberg

„Die Wettenberger sind nicht so gestartet, wie man sich das vorgestellt und vorgenommen hatte“, weiß Frederik Drönner. „Doch mit dem Sieg zuletzt gegen denTuspo Obernburg scheint der Knoten geplatzt.“ Aber Drönner weiß auch: „Wir haben am Sonntag Heimspiel, wir müssen dafür sorgen, dass der Funke zu unseren Fans überspringt, so dass sie uns im Spiel unterstützen.“

Und vor allem müsse man die Leistung vom Spiel gegen die HSG Kleenheim/Langgöns erneut abrufen, wolle man auch nur den Hauch einer Chance haben. „Wir haben die Spielpause im Training mit intensiver Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag genutzt“, sagt Frederik Drönner. „Jetzt müssen wir noch auf der Platte etwas draus machen.“

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