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Sommer im Park in Vellmar war ein Erfolg – Programm für 2023 steht schon

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Von: Amira Sayed El Ahl

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Volles Programm, volle Leitz-Ordner: Pia Bluhm (links) und Vanessa Bischoff von der Stadt Vellmar schauen auf eine erfolgreiche Sommer-im-Park-Saison zurück und stecken schon in den Planungen für das Programm 2023.
Volles Programm, volle Leitz-Ordner: Pia Bluhm (links) und Vanessa Bischoff von der Stadt Vellmar schauen auf eine erfolgreiche Sommer-im-Park-Saison zurück und stecken schon in den Planungen für das Programm 2023. © Amira El Ahl

Nachdem der Sommer im Park nach zwei Jahren Corona-Pause ein Erfolg war, wird es auch 2023 wieder ein Festival auf dem Festplatz in Vellmar geben. Das Programm steht bereits fest.

Vellmar – Der Sommer im Park 2022 war für Pia Bluhm und ihr Team nach zwei Jahren Corona-Pause die Feuerprobe, und die gute Nachricht ist, sie wurde bestanden. Die zweite gute Nachricht: Damit ist auch klar, dass es im kommenden Jahr wieder ein Festival in Vellmar geben wird.

Das ist in diese Zeiten nicht selbstverständlich. Anderswo kämpfen Kulturveranstalter und Festivals ums Überleben. „Dazu hat sicherlich auch beigetragen, dass es so ein erfolgreiches Jahr war“, sagt Bluhm, die für das Kulturprogramm der Stadt zuständig ist. Selbstverständlich war das nicht, nachdem coronabedingt zwei Jahre lang kein Zelt auf dem Festplatz stand. Ein Festival wie der Sommer im Park sei ein „kostspieliges Unterfangen für eine Stadt wie Vellmar“, sagt die 61-Jährige. Aber über 10 000 verkaufte Karten in diesem Jahr zeigten eben auch, wie sehr das Publikum das Angebot annehme und wertschätze.

Trotzdem: Früher kamen auch schon mal 14 000 Gäste ins Festzelt, in das 960 Zuschauer passen. Auch wenn in den drei Wochen Sommer im Park einige Auftritte ausverkauft waren, wie die von Urban Priol, Olaf Schubert und Torsten Sträter, blieben an einigen Abenden die Ränge halb leer – und das auch bei bekannten Namen wie Florian Schroeder.

Auch in Vellmar merken die Kulturverantwortlichen, dass die Menschen nach zwei Jahren Pandemie vorsichtiger geworden sind, und die derzeitigen Krisen sie weiterhin verunsichern. Für das Herbstprogramm im Piazza wurden bisher viel weniger Karten verkauft als in den vergangenen Jahren, einige Auftritte mussten auch schon abgesagt werden.

Dennoch oder gerade deswegen freut sich Bluhm auf das nächste Festival, das aus dem kulturellen Leben der Stadt kaum noch wegzudenken ist. Agenturen rufen immer wieder bei ihr an, um anzufragen, ob ihre Künstler wieder nach Vellmar kommen können. „Und sie kommen gern“, sagt Bluhm. Das sieht man schon daran, dass Künstler wie Götz Alsmann, Sebastian Pufpaff oder Jan Josef Liefers immer wieder kommen. In diesem Sommer waren alle besonders glücklich. „Wir hatten selten so zufriedene Künstler“, sagt Bluhm. Alle seien dankbar gewesen, endlich wieder auftreten zu können.

Gestemmt wird das dreiwöchige Programm von Bluhm und Vanessa Bischoff, die seit 2018 mit ihr für das Kulturprogramm verantwortlich ist. Hinzu kommt noch ein Stamm von etwa 50 Mitarbeitern im Catering und der Technik. „Und ohne die Jungs vom Bauhof der Stadt wären wir eingegangen“, sagt Bluhm. Sie hätten zum Beispiel beim Abbau des Zelts mit angepackt. Durch Krankheitsausfälle sei das Stresslevel doppelt so hoch gewesen wie in normalen Jahren.

2023 soll wieder ein normales Jahr werden. Bis auf drei Veranstaltungen stehen schon alle Auftritte. Vom 21. Juni bis 9. Juli werden unter anderem Axel Prahl, Horst Evers, Dietmar Wischmeyer, Herbert Knebel, Mirja Boes, The Ukulele Orchestra und der Fußballkenner Arnd Zeigler auftreten. Es ist also ein „pickepackevolles Programm“, wie Zeigler es ausdrücken würde.

Trotz Krisen und Inflation sind die Tickets nicht teurer geworden und können schon gekauft werden unter:

piazza-vellmar.de (Amira Sayed El Ahl)

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